Düsseldorfer Club für Rasenspiele linksrheinisch 1919 e.V.

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Hier gibt es eine Auswahl an Spielberichten:

Spielberichte von Sabine Klees:  

CfR links Damen I verlieren in Berghofen mit 1:4

In ihrem letzten Spiel der Regionalliga-Saison 2017/2018 mussten die Linkserinnen die Fahrt nach Dortmund-Berghofen antreten. Die personelle Lage konnte man am heutigen Sonntag getrost als deprimierend bezeichnen. Es fehlten aus unterschiedlichen Gründen so viele Spielerinnen, dass man mit Eva Vitting, Lena Seipold, Marina Krämer und Ann-Christin Michels auf vier Spielerinnen der 2. Damen zurückgreifen musste um überhaupt 11 Spielerinnen zusammen zu bekommen.Trotz der ungünstigen Vorzeichen machten die Gäste vom Anpfiff an Druck und kamen verdient in der 5. Min. zum Führungstreffer zum 0:1. Catharina Makosch hatte den Ball in den Lauf von Patricija Parlov gespielt, die ihn aus ca. 20 m Entfernung im Tor versenkte, weil die Dortmunder Torfrau nicht mehr herankam. Ab der 10. Spielminute kamen dann auch die Platzdamen besser ins Spiel und zwangen die CfR-„Aushilfstorfrau“ Jenny Schmermbeck mehrfach zu Glanzparaden, bei denen sie teilweise den Ball mit den Fingerspitzen gerade noch ins Toraus lenken konnte. Aufgrund des erhöhten Drucks der Gastgeberinnen war der Ausgleich nur noch eine Frage der Zeit. Diese war in der 27. Min. gekommen als Annalena Krapp den Ball mittels Heber über Jenny Schmermbeck zum 1:1 ins Tor beförderte. Trotz weiterer Torchancen auf beiden Seiten fiel bis zum Halbzeitpfiff kein weiteres Tor mehr.Auch nach dem Wiederanpfiff konnten die Heerdterinnen bis zur 62. Min. weiterhin mithalten doch ein Freistoß für die Platzdamen am 16er nach einem Handspiel brachte in der 63. Min. die Führung zum 2:1. Das Tor schrieb der Schiedsrichter Kathrin Spengler als Eigentor zu. Von nun an drehten die Berghofener Damen richtig auf und starteten einen Angriff nach dem anderen Richtung Linkser Tor. In der 69. Min. fiel schließlich mit dem 3:1 durch Jennifer Kaleja die Vorentscheidung. Den Sack zu machte dieselbe Spielerin mit dem 4:1 in der 74. Min.Als in der 77. Min. Verena Bellinghoven nach einem unbeabsichtigten Tritt auf den Knöchel verletzt vom Platz musste waren es nur noch 9 Heerdter Feldspielerinnen. Dank weiterer Glanzparaden von Jenny Schmermbeck und z. B. vollem Einsatz von Patricija Parlov, die bei einem Freistoß der Gastgeberinnen in der Mauer den Ball abbekam und zu Boden ging, ihn aber nicht durchließ, blieb es bei dem 4:1 für Berghofen.CfR-Trainer Moulay Rhoulimi lobte seine Mannschaft für die hervorragende Leistung,die sie zum Saisonabschluss gezeigt hat, obwohl die Vorzeichen wirklich nicht toll waren. Er ist heute stolz auf jede einzelne Spielerin und dankte besonders auch denSpielerinnen der 2. CfR-Damen, die ihre Aufgabe bravourös gelöst haben. Trotz der Niederlage überwiegt jetzt die Freude darüber, dass die Saison zu Ende ist und neue Kraft für die nächste Saison – dann wieder in der Niederrheinliga – getankt werden kann.Für den CfR spielten:Jenny Schmermbeck; Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Elisa Wilson, Lena Seipold, Ann-Christin Michels, Marina Krämer, Kathrin Spengler, Patricija Parlov, Catharina Makosch, Miriam Streier


















6. Mai 2018: Krachende Niederlage der Linkserinnen gegen Bayer Leverkusen II

Personell pfiffen die 1. CfR-Damen heute mal wieder aus dem letzten Loch. In der Startelf standen mit Torfrau Claudia Bollen und Eva Vitting schon zwei Spielerinnen der 2. Damenmannschaft und auch die Auswechselbank setzte sich mit Ceyda
Kötek, Lena Seipold und Ann-Christin Michels ausschließlich aus 2. Damen
zusammen.

Torfrau Claudia Bollen bekam von Beginn an reichlich zu tun und konnte ihre
langjährige Erfahrung im CfR- Tor bereits früh einbringen. In der 13. Min. war sie
allerdings nach einer Ecke mit anschließender Kopfballverlängerung machtlos und
konnte das 0:1 nicht verhindern. Danach kamen auch die Gastgeberinnen – wenn
auch erfolglos – einige Male in Torraumnähe der Leverkusenerinnen. Nach einem
Strafraum-Gewusel in der 21. Min. erzielten die Gäste das 0:2. Ein Lattentreffer der
Bayer-Damen in der 31. Min. blieb noch ohne Folgen, doch in der 39. Min. fiel bereits
das 3. Tor des Spiels für die Gäste. Kurze Zeit später hatten die Platzdamen sogar
selbst zwei Torraumszenen, aber ein Tor wollte nicht fallen. Nachdem es bereits in
der Halbzeit eine zusätzliche Trinkpause gegeben hatte, waren alle Beteiligten froh
über den Pausenpfiff des Schiedsrichters, da man nun den heißen Temperaturen für
eine kurze Zeit in die etwas kühlere Kabine entfliehen konnte.
Schon zu Beginn der zweiten Spielhälfte merkte man den Gästen an, dass sie
schnellstmöglich für die Spielentscheidung sorgen wollten und so war das 0:4 in der
52. Min. keine wirkliche Überraschung. Beim nächsten Tor hatten endlich einmal die
Heerdterinnen Grund zum Jubeln als Jolina Niewiadomski in der 59. Min. nach einem
Pass von Ceyda Kötek in den 16er das 1:4 erzielte. Leider legten die Gäste zügig
nach und so fielen in der 62. und 64. Min. die Gegentore Nr. 5 und 6. Nach einem
Pfostentreffer in der 67. Min. drehten die Bayer-Frauen noch einmal kräftig auf und
so mussten die Linkserinnen zwischen der 79. und der 83. Min. vier weitere Tore
zum 1:10 einstecken. Den Schlusspunkt unter ein Spiel, das man möglichst bald
vergessen möchte, setzte erneut Jolina Niewiadomski mit ihrem 11. Saison-Treffer in
der 89. Min.
CfR-Trainer Moulay Rhoulimi räumte nach dem Spiel ein, dass die Niederlage völlig
in Ordnung geht, weil sie sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben hat. Sicherlich
haben aber auch einige unglückliche Schiedsrichter-Entscheidungen, das heiße
Wetter und ein durchgewechselter Kader ihren Anteil daran gehabt.
Für den CfR spielten:
Claudia Bollen; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven (70. Lena Seipold),
Kathrin Spengler (Ann-Christin Michels), Merima Bujak, Vivien Hänell (56. Ceyda
Kötek), Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Catharina Makosch, Antje Heitmann

29. April 2018: Linkserinnen bringen auch aus Bocholt keine Punkte mit

Im drittletzten Spiel dieser Regionalligasaison ging es für die Linkserinnen nach
Bocholt. Gegen diese Mannschaft hatte man nicht nur das Hinspiel 2:4 sondern
auch das Pokalspiel 1:5 verloren.
Trotzdem waren die Heerdterinnen bereit auch heute wieder alles zu geben.
Verzichten mussten sie diesmal auf Trainer Moulay Rhoulimi, der beruflich
verhindert war. Stattdessen hatten Co-Trainer Marek Niewiadomski und Team-
Managerin Melanie Spengler die Mannschaft aufgestellt und standen nun
gemeinsam an der Linie.
Die Gastgeberinnen begannen in den ersten zehn Spielminuten druckvoll ohne
allerdings zum Torerfolg zu kommen. Dies verhinderten – vorerst – CfR-
Aushilfstorfrau Jenny Schmermbeck und ihre Abwehrspielerinnen. Auf der
anderen Seite kamen in der 13. und 16. Min. auch die Gäste zu Torchancen. In
der 18. Min. erzielten die Platzdamen aus einem verunglückten Abstoß heraus,
bei dem der Ball abgefangen werden konnte, mit dem 1:0 den hundertsten
Gegentreffer für die Linkserinnen in der laufenden Saison. Nur 4 Minuten später
lag der Ausgleich in der Luft als die Bocholter Torfrau bei einem CfR-Angriff den
Ball fallen ließ, doch beim Nachschuss konnte sie ihn fangen. Die Gäste
erspielten sich – wie auch die Platzdamen - weitere Torchancen, aber auf beiden
Platzhälften waren Torfrauen und Abwehrspielerinnen immer einen Schritt
schneller am Ball als die Angreiferinnen. Mit einem für die Gastgeberinnen
ziemlich unbefriedigenden 1:0 ging es in die Pause. Bei den Heerdterinnen
hingegen keimte das kleine Pflänzchen Hoffnung heute endlich einmal die
Belohnung für ihren immer noch ungebrochenen Kampfeswillen einheimsen zu
können.
Den Dämpfer gab es in der 50. Min. mit dem 2:0. Obwohl die Abwehr den Ball
am Strafraum zwei Mal abwehren konnte landete der Ball im dritten Anlauf doch
im Tor. In der Folge hielt Jenny Schmermbeck ihre Mannschaft im Spiel, weil sie
immer wieder die Torschüsse der Bocholterinnen parierte. In der 65. Spielminute
hätte eigentlich der Anschlusstreffer für die Gäste fallen müssen. Nach einem
Torschuss von Patricija Parlov, den die Torhüterin zur Ecke klären musste,
wurden der Eckstoß und die folgenden Nachschüsse jeweils abgewehrt, bevor
der Ball schließlich an der Latte landete. Beim nächsten CfR-Angriff traf
Catharina Makosch zwar auch die Latte, aber diesmal stand Jolina Niewiadomski
goldrichtig und staubte in der 68. Min. mit dem Kopf zum 2:1 ab. Leider bekam
die Freude der Linkserinnen über den Anschlusstreffer bereits mit dem 3:1 nur 6
Minuten später wieder einen Dämpfer. Es war auch weiterhin Jenny
Schmermbeck zu verdanken, dass die Führung für Bocholt nicht noch höher
ausfiel. In der 77. Min. nahm sie es z. B. mit drei Angreiferinnen auf und lenkte
den Ball mit einer Glanzparade über die Torauslinie. Allerdings konnte sie sich in
der 84. Min. strecken so viel sie wollte, doch sie kam an einen Torschuss ins
linke obere Toreck nicht mehr dran und es hieß 4:1. Trotz weiterer Bemühungen
der Gäste sollte kein weiteres Tor für sie mehr fallen.
Nach dem Spiel kassierte Jenny Schmermbeck ein Sonderlob vom Bocholter
Trainer, der sich von ihrer Leistung beeindruckt zeigte. Auch das „Aushilfs-
Trainerteam“ der Heerdterinnen gratulierte der gesamten Mannschaft zu einer
tollen Leistung.
Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (67. Vivien Hänell),
Christina Bellinghoven, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Patricija Parlov, Jasmin
Mende, Jolina Niewiadomski, Catharina Makosch, Antje Heitmann
      

22. April 2018: Die ersten CfR Damen verlieren gegen VfL Bochum 2:5

Da das Hinspiel mit 0:7 verloren ging und man auf den Tabellenvierten traf gehörte schon sehr viel Optimismus dazu heute auf einen Punktgewinn zu hoffen.
Doch die Platzdamen legten los wie die Feuerwehr und Patricija Parlov zwang die Bochumer Torfrau bereits in der 2. Spielminute mit ihrem Torschuss zu einer Glanzparade. Die nachfolgende Ecke wurde von Antje Heitmann getreten und per Kopf von Jolina Niewiadomski in der 3. Min. zum 1:0 ins Tor verlängert. Der Jubel des Heerdter Anhangs war groß, bekam aber nur 3 Minuten später einen Dämpfer als der Ausgleich zum 1:1 fiel. Jenny Schmermbeck im Linkser Tor hatte den ersten Schuss noch abwehren können, doch beim Nachschuss wurde sie ungestraft von einer Gegenspielerin behindert. Nun erhöhten die Gäste den Druck weiter und gingen in der 10. Min. mit 1:2 in Führung. In der 15. Min. wurde das Spiel vom Schiedsrichter unterbrochen, weil ein wenig Donnergrollen zu hören war und einige Regentropfen fielen. Nach 7 Minuten Zwangspause ging es mit einer Ecke für Bochum weiter, bei der Jenny Schmermbeck den Ball wegfaustete. Beim nächsten Bochumer Angriff in der 20. Min. konnte sie den Nachschuss nicht abwehren und es stand 1:3. Im Gegenzug hätten die Heerdterinnen fast den Anschlusstreffer erzielt als Jolina Niewiadomski den Ball aus ca. 25 m Entfernung an der weit vor ihrem Tor stehenden Bochumer Torfrau vorbeilegte, aber der Ball ging leider am Tor vorbei. In der 33. Min. hatten die Gastgeberinnen erneut eine hochkarätige Torchance durch Patricija Parlov, der sich die Bochumer Keeperin außerhalb des Strafraumes in den Weg stellte und sie schmerzhaft auflaufen ließ. Wer von den Linkser Zuschauern mit einem Schiedsrichter-Pfiff gerechnet hatte wurde enttäuscht, denn nach der Behandlungspause ging es stattdessen mit Schiedsrichter-Ball weiter. In der 39. Min. konnte die Gäste-Torfrau einen Torerfolg von Kathrin Spengler nur durch eine erneute Glanzparade verhindern. Die nachfolgende Ecke führte diesmal nicht zum Treffer. Kurz vor dem Halbzeitpfiff bekam die Linkser Abwehr noch einmal reichlich zu tun, konnte jedoch durch vollen Einsatz vorerst ein weiteres Tor der Gäste verhindern.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste mit einem schnellen Tor für die Platzdamen. Jolina Niewiadomski packte in der 47. Min. einen 30m-Schuss aus, bei dem die Torfrau nicht an den Ball kam, und es stand nur noch 2:3. Leider folgte auf dem Fuße die Bochumer Antwort mit dem 2:4. Nach einem Foul im Heerdter Strafraum entschied der Schiedsrichter in der 54. Min. auf Strafstoß für die Gäste, der sicher zum 2:5 verwandelt wurde. Bei einem Bochumer Angriff in der 60. Min. war es Eva Vitting zu verdanken, dass nicht ein weiteres Tor fiel, als sie für die schon geschlagene Jenny Schmermbeck den Ball noch ins Seitenaus befördern konnte. In der 70. und 73. Min. hatte erneut Jolina Niewiadomski einen Treffer auf dem Fuß, doch zuerst klärte die Bochumer Torhüterin mit dem Fuß und beim zweiten Versuch ging der Ball aus ca. 25m knapp über das Tor. In der 75. Min. machte dann plötzlich der Kreislauf der angeschlagen ins Spiel gegangenen Jenny Schmermbeck schlapp. Da der CfR schon 3 Mal gewechselt hatte stellte sich Catharina Makosch für die restliche Spielzeit, in der kein Tor mehr fiel, zwischen die Pfosten.

Kurz nach dem Abpfiff kamen Krankenwagen und Notarzt am Platz an und nahmen Jenny Schmermbeck zur weiteren Behandlung mit ins benachbarte Krankenhaus, dass sie inzwischen wieder verlassen konnte.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi befand, dass sein Team den guten Start mit einem Torerfolg krönen konnte, dann aber leider den Faden verlor und ins Hintertreffen geriet. Auch heute konnte er den Mädels keinen Vorwurf machen, hatten sie doch alles hereingeworfen und ihr bestes versucht.

Für den CfR spielten:

Jenny Schmermbeck; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven (46. Jasmin Mende), Elisa Wilson, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Patricija Parlov (72. Miriam Streier), Vivien Hänell (59. Catharina Makosch), Jolina Niewiadomski, Antje Heitmann

15. April 2018: Auch SV Menden gönnt den CfR Damen keinen Sieg.

Zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SV Menden reisten die Linkserinnen mit dem festen Willen erstmals in dieser Saison 3 Punkte zu gewinnen. Dank der Unterstützung der spielfreien 2. Damen des CfR konnte man die Ersatzbank immerhin mit drei Spielerinnen besetzen.

Bereits in den ersten Minuten setzten die Heerdterinnen ihre guten Vorsätze in die Tat um, wurden jedoch in der 5. Spielminute vom Führungstreffer der Gastgeberinnen kalt erwischt als der Ball CfR-Torfrau Jennifer Schmermbeck durch die erhobenen Hände glitt. Dies sollte jedoch die einzige nennenswerte Torchance für die Platzdamen in der 1. Halbzeit bleiben, denn nun waren die Gäste am Zug. Trotz zahlreicher Torchancen dauerte es bis zur 21. Min. ehe der Ausgleich fiel. Nach einer Flanke von Jolina Niewiadomski landete der Ball bei Patricija Parlov, die den Ball an der herauseilenden Mendener Torfrau vorbei zum 1:1 ins Tor schieben konnte, ehe sie mit ihr zusammenstieß. In der 25. Min. hätte es nach einhelliger Meinung des Heerdter Anhangs einen Elfmeter geben müssen, weil Jolina Niewiadomski im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde, aber der Schiedsrichter teilte diese Auffassung nicht und ließ weiterspielen. Auch in der Folge sollten die Heerdter Angriffe nicht von Erfolg gekrönt werden. Das lag einerseits an der Ungenauigkeit im Abschluss, aber andrerseits auch an einigen Glanzparaden, die die Torfrau der Gastgeberinnen aus dem Hut zauberte. So rettete sie für ihre Mannschaft das Unentschieden in die Halbzeitpause.

Auch die ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte gehörten den Gästen, aber wieder blieb ein weiterer Torerfolg aus. Das sollte sich in der 58. Min. rächen, denn als eine Mendener Stürmerin allein vor Jenny Schmermbeck auftauchte konnte diese den Einschlag im Tornetz zum 2:1 nicht verhindern. Nachdem Patricija Parlov in der 61. Min. zum wiederholten Mal im Spielverlauf gefoult worden war erkannte der Schiedsrichter zwar auf Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze, ließ aber die gelbe Karte stecken. Der Freistoß wurde von Kathrin Spengler ausgeführt und hätte genau unter die Torlatte gepasst, wenn die Torhüterin den Ball nicht gerade noch übers Tor hätte lenken können. Als Patricija Parlov in der 66. Min. dann selbst einmal eine Gegnerin im Zweikampf foulte fand der Schiedsrichter die gelbe Karte übrigens sofort. Nach einem weiteren Freistoß für die Platzdamen hatten die Linkserinnen in der 69. Min. Glück, dass der Ball nur an der Latte landete. Nur 6 Minuten später trafen die Gastgeberinnen zum vorentscheidenden 3:1. Obwohl die Gäste sich nicht aufgaben und weiterhin versuchten noch ein Tor zu erzielen ließen die Kräfte langsam nach. In der 83. Min. gaben die Mendenerinnen mit dem 4:1 den Heerdterinnen den Rest.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi teilte nach dem Spiel die Enttäuschung seiner Mannschaft, war man doch 55 Min. die klar spielbestimmende Mannschaft und kassierte dann mit nur einer Torchance zwei Gegentreffer. Auch wenn das Trainerteam mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters haderte hat man es in der Halbzeit versäumt „den Sack zuzumachen“.

 

Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker (88. Vivien Hänell), Eva Vitting, Verena Bellinghoven (88. Natalie Löwe), Elisa Wilson (88. Lena Seipold), Patricija Parlov, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Antje Heitmann

08. April 2018:  Auch GSV Moers nimmt drei Punkte mit aus Heerdt

Gegenüber dem letzten Spiel in Uevekoven hatte sich die personelle Lage der 1. CfR-Damen nicht verbessert, so dass auch heute die Bank mit Svenja Wynants und Kira Otremba von zwei Spielerinnen der spielfreien dritten CfR-Damen besetzt werden musste.

Die ersten beiden Angriffe kamen von Seiten der Gäste bevor sich die Linkserinnen ein Herz fassten und vor dem Tor der GSV-Damen auftauchten. Bei einem Freistoß in der 6. Min. konnten diese sich bei ihrer Torfrau bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten, weil sie knapp vor der einschussbereiten Patricija Parlov an den Ball kam. Auch 3 Minuten später verhinderte die Gäste-Torhüterin nach einem weiteren Freistoß für den CfR den Torerfolg. Währenddessen kamen die Angriffe der Moerserinnen eher harmlos daher und sorgten offenbar für Frustration in der Mannschaft, denn in der in der 25. Min. wurde Patricija Parlov mit einem klassischen „Bodycheck“ im eigenen Strafraum – leider ungeahndet – von den Beinen geholt. Auch 6 Minuten später war sie erneut das Opfer eines Fouls, diesmal jedoch am Strafraum der Gäste. Der folgende Freistoß brachte nichts ein, aber Patricija Parlov gab in der 38. Min. beinahe die richtige Antwort auf die Fouls, traf jedoch nur den Pfosten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Kathrin Spengler den Führungstreffer auf dem Fuß als ihr Jolina Niewiadomski den Ball in den Lauf spielte, doch wieder war die Gäste-Torfrau einen Schritt schneller am Ball. Mit dem nicht unverdienten und eher ungewohnten 0:0 ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gäste den Druck und erzielten in der 48. Min. das 0:1 als sich der Ball vom Innenpfosten ins Tornetz drehte. Die Platzdamen konnten immerhin 13 Minuten davon träumen den Ausgleich zu erzielen, weil die Chancen durchaus vorhanden waren. Aber dann erhöhten die Moerser Damen in der 61. Min. auf 0:2, indem sie den Ball an CfR-Torfrau Jenny Schmermbeck vorbei ins kurze Eck schoben. Trotz nachlassender Kräfte bei ungewohnt warmem Wetter gaben die Gasgeberinnen nicht auf und hatten durch Patricija Parlov in der 82. Min. einen Lattentreffer. In den letzten Minuten der Spielzeit gab es dann noch einmal reichlich zu notieren. In der 89. Min. erhöhten die Gäste auf 0:3, bevor nur 1 Min. später Kathrin Spengler nach Vorlage von Patricija Parlov das 1:3 erzielte. In der 92. Min. legen die Moerserinnen das 1:4 nach und den Schlusspunkt setzte mit dem 2:4 in der 93. Min. Jolina Niewiadomski nach Zuspiel von Kathrin Spengler.
Immerhin war dies erst das 5. von 21 Saisonspielen, in dem die Heerdterinnen mal selbst 2 Tore erzielten.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi bedauerte die unglückliche Niederlage gegen einen über weite Strecken harmlosen Gegner. In der ersten Halbzeit konnte sein Team endlich mal seine Klasse zeigen, wurde aber leider nicht mit einem Tor belohnt. Als in der zweiten Spielhälfte die Kräfte nachließen konnten die Linkserinnen nicht mehr gegenhalten. Zumindest erzielten sie heute die schönsten Tore.

 

Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker, Natalie Löwe (65. Svenja Wynants), Verena Bellinghoven, Christina Bellinghoven, Patricija Parlov, Kathrin Spengler, Merima Bujak (88. Kira Otremba), Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Antje Heitmann

25. März 2018: Auch gegen SF Uevekoven wieder kein Sieg der 1. CfR Damen

Das Beste am Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Uevekoven sollte das sonnige Wetter werden. Personell wiederum arg gebeutelt mussten die Linkserinnen auf Emily Churt und Kira Otremba aus der 3. Damenmannschaft des CfR zurückgreifen um überhaupt die Auswechselbank besetzen zu können. Immerhin gab es noch einen Lichtblick: für „Aushilfstorhüterin“ Jenny Schmermbeck, die sich am vergangenen Dienstag im Pokalspiel gegen Borussia Bocholt eine Gehirnerschütterung und mehrere Stauchungen, Prellungen und Zerrungen zugezogen hatte, gab es einen mehr als erfreulichen Ersatz. Die etatmäßige Torfrau der Linkserinnen, Jacqueline Heindl, war auf „Heimaturlaub“ in Düsseldorf und konnte eingesetzt werden.

Die Gäste begannen das Spiel in der 1. Min. mit einem mutigen Angriff über Kathrin Spengler bis in den Strafraum, doch die Keeperin der Platzdamen fing den Ball. Nach zwei erfolglosen Angriffen der Uevekovenerinnen zog Jolina Niewiadomski in der 4. Min. aus 30 m ab, doch die Torfrau kam im Nachfassen an den Ball. Im Gegenzug hatten die Heerdterinnen Glück, als die Gastgeberinnen nur die Latte trafen. Aber die CfR-Damen blieben am Drücker und verlängerten in der 6. Min. einen Freistoß aus der eigenen Hälfte bis vor das Tor der Platzdamen, wo sie die Torhüterin zu einer Glanzparade zwangen. 6 Min. später konnte Jacqueline Heindl den ersten Angriff noch mit der Faust abwehren, doch beim Nachschuss war sie machtlos und es hieß 1:0. Nun begann leider die Drangphase der Gastgeberinnen, die in der 23. Min. mit dem 2:0 belohnt wurde.

Dieses Ergebnis verteidigten die Linkserinnen nicht nur bis zur Halbzeit sondern immerhin bis zur 67. Min., obwohl die Platzdamen sich alle Mühe gaben die Führung auszubauen. Nach dem 3:0 in der 68. Min. brachen bei den Gästen dann aber wohl in der 73. Min. alle mentalen Dämme als vom Schiedsrichter das 4:0 trotz der Proteste, der Ball habe die Torlinie nicht überschritten, gegeben wurde. Dem 5:0 in der 83. Min. ging ein Zweikampf auf der Torlinie voraus, bei dem Verena Bellinghoven als Verliererin zu Boden ging. Sie berappelte sich bis zum Abpfiff nicht mehr und so waren die CfR-Damen in den letzten 7 Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz. Das nutzten die Gastgeberinnen mit dem 6:0 in der 86. und dem 7:0 in der 89. Min. gnadenlos aus.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi wünschte sich nach dem Spiel das Ende der Saison herbei und deshalb zählen die Linkserinnen jetzt rückwärts: nur noch 6 Spiele …

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Natalie Löwe (46. Kira Otremba), Elisa Wilson, Kathrin Spengler, Merima Bujak (33. Emily Churt), Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski, Verena Bellinghoven, Catharina Makosch, Miriam Streier