Düsseldorfer Club für Rasenspiele linksrheinisch 1919 e.V.

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Hier gibt es eine Auswahl an Spielberichten:

Spielberichte von Sabine Klees:    

15. April 2018: Auch SV Menden gönnt den CfR Damen keinen Sieg.

Zum Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn SV Menden reisten die Linkserinnen mit dem festen Willen erstmals in dieser Saison 3 Punkte zu gewinnen. Dank der Unterstützung der spielfreien 2. Damen des CfR konnte man die Ersatzbank immerhin mit drei Spielerinnen besetzen.

Bereits in den ersten Minuten setzten die Heerdterinnen ihre guten Vorsätze in die Tat um, wurden jedoch in der 5. Spielminute vom Führungstreffer der Gastgeberinnen kalt erwischt als der Ball CfR-Torfrau Jennifer Schmermbeck durch die erhobenen Hände glitt. Dies sollte jedoch die einzige nennenswerte Torchance für die Platzdamen in der 1. Halbzeit bleiben, denn nun waren die Gäste am Zug. Trotz zahlreicher Torchancen dauerte es bis zur 21. Min. ehe der Ausgleich fiel. Nach einer Flanke von Jolina Niewiadomski landete der Ball bei Patricija Parlov, die den Ball an der herauseilenden Mendener Torfrau vorbei zum 1:1 ins Tor schieben konnte, ehe sie mit ihr zusammenstieß. In der 25. Min. hätte es nach einhelliger Meinung des Heerdter Anhangs einen Elfmeter geben müssen, weil Jolina Niewiadomski im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde, aber der Schiedsrichter teilte diese Auffassung nicht und ließ weiterspielen. Auch in der Folge sollten die Heerdter Angriffe nicht von Erfolg gekrönt werden. Das lag einerseits an der Ungenauigkeit im Abschluss, aber andrerseits auch an einigen Glanzparaden, die die Torfrau der Gastgeberinnen aus dem Hut zauberte. So rettete sie für ihre Mannschaft das Unentschieden in die Halbzeitpause.

Auch die ersten zehn Minuten der zweiten Spielhälfte gehörten den Gästen, aber wieder blieb ein weiterer Torerfolg aus. Das sollte sich in der 58. Min. rächen, denn als eine Mendener Stürmerin allein vor Jenny Schmermbeck auftauchte konnte diese den Einschlag im Tornetz zum 2:1 nicht verhindern. Nachdem Patricija Parlov in der 61. Min. zum wiederholten Mal im Spielverlauf gefoult worden war erkannte der Schiedsrichter zwar auf Freistoß kurz vor der Strafraumgrenze, ließ aber die gelbe Karte stecken. Der Freistoß wurde von Kathrin Spengler ausgeführt und hätte genau unter die Torlatte gepasst, wenn die Torhüterin den Ball nicht gerade noch übers Tor hätte lenken können. Als Patricija Parlov in der 66. Min. dann selbst einmal eine Gegnerin im Zweikampf foulte fand der Schiedsrichter die gelbe Karte übrigens sofort. Nach einem weiteren Freistoß für die Platzdamen hatten die Linkserinnen in der 69. Min. Glück, dass der Ball nur an der Latte landete. Nur 6 Minuten später trafen die Gastgeberinnen zum vorentscheidenden 3:1. Obwohl die Gäste sich nicht aufgaben und weiterhin versuchten noch ein Tor zu erzielen ließen die Kräfte langsam nach. In der 83. Min. gaben die Mendenerinnen mit dem 4:1 den Heerdterinnen den Rest.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi teilte nach dem Spiel die Enttäuschung seiner Mannschaft, war man doch 55 Min. die klar spielbestimmende Mannschaft und kassierte dann mit nur einer Torchance zwei Gegentreffer. Auch wenn das Trainerteam mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichters haderte hat man es in der Halbzeit versäumt „den Sack zuzumachen“.

 

Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker (88. Vivien Hänell), Eva Vitting, Verena Bellinghoven (88. Natalie Löwe), Elisa Wilson (88. Lena Seipold), Patricija Parlov, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Antje Heitmann

08. April 2018:  Auch GSV Moers nimmt drei Punkte mit aus Heerdt

Gegenüber dem letzten Spiel in Uevekoven hatte sich die personelle Lage der 1. CfR-Damen nicht verbessert, so dass auch heute die Bank mit Svenja Wynants und Kira Otremba von zwei Spielerinnen der spielfreien dritten CfR-Damen besetzt werden musste.

Die ersten beiden Angriffe kamen von Seiten der Gäste bevor sich die Linkserinnen ein Herz fassten und vor dem Tor der GSV-Damen auftauchten. Bei einem Freistoß in der 6. Min. konnten diese sich bei ihrer Torfrau bedanken, dass sie nicht in Rückstand gerieten, weil sie knapp vor der einschussbereiten Patricija Parlov an den Ball kam. Auch 3 Minuten später verhinderte die Gäste-Torhüterin nach einem weiteren Freistoß für den CfR den Torerfolg. Währenddessen kamen die Angriffe der Moerserinnen eher harmlos daher und sorgten offenbar für Frustration in der Mannschaft, denn in der in der 25. Min. wurde Patricija Parlov mit einem klassischen „Bodycheck“ im eigenen Strafraum – leider ungeahndet – von den Beinen geholt. Auch 6 Minuten später war sie erneut das Opfer eines Fouls, diesmal jedoch am Strafraum der Gäste. Der folgende Freistoß brachte nichts ein, aber Patricija Parlov gab in der 38. Min. beinahe die richtige Antwort auf die Fouls, traf jedoch nur den Pfosten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Kathrin Spengler den Führungstreffer auf dem Fuß als ihr Jolina Niewiadomski den Ball in den Lauf spielte, doch wieder war die Gäste-Torfrau einen Schritt schneller am Ball. Mit dem nicht unverdienten und eher ungewohnten 0:0 ging es in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gäste den Druck und erzielten in der 48. Min. das 0:1 als sich der Ball vom Innenpfosten ins Tornetz drehte. Die Platzdamen konnten immerhin 13 Minuten davon träumen den Ausgleich zu erzielen, weil die Chancen durchaus vorhanden waren. Aber dann erhöhten die Moerser Damen in der 61. Min. auf 0:2, indem sie den Ball an CfR-Torfrau Jenny Schmermbeck vorbei ins kurze Eck schoben. Trotz nachlassender Kräfte bei ungewohnt warmem Wetter gaben die Gasgeberinnen nicht auf und hatten durch Patricija Parlov in der 82. Min. einen Lattentreffer. In den letzten Minuten der Spielzeit gab es dann noch einmal reichlich zu notieren. In der 89. Min. erhöhten die Gäste auf 0:3, bevor nur 1 Min. später Kathrin Spengler nach Vorlage von Patricija Parlov das 1:3 erzielte. In der 92. Min. legen die Moerserinnen das 1:4 nach und den Schlusspunkt setzte mit dem 2:4 in der 93. Min. Jolina Niewiadomski nach Zuspiel von Kathrin Spengler.
Immerhin war dies erst das 5. von 21 Saisonspielen, in dem die Heerdterinnen mal selbst 2 Tore erzielten.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi bedauerte die unglückliche Niederlage gegen einen über weite Strecken harmlosen Gegner. In der ersten Halbzeit konnte sein Team endlich mal seine Klasse zeigen, wurde aber leider nicht mit einem Tor belohnt. Als in der zweiten Spielhälfte die Kräfte nachließen konnten die Linkserinnen nicht mehr gegenhalten. Zumindest erzielten sie heute die schönsten Tore.

 

Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker, Natalie Löwe (65. Svenja Wynants), Verena Bellinghoven, Christina Bellinghoven, Patricija Parlov, Kathrin Spengler, Merima Bujak (88. Kira Otremba), Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Antje Heitmann

25. März 2018: Auch gegen SF Uevekoven wieder kein Sieg der 1. CfR Damen

Das Beste am Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Uevekoven sollte das sonnige Wetter werden. Personell wiederum arg gebeutelt mussten die Linkserinnen auf Emily Churt und Kira Otremba aus der 3. Damenmannschaft des CfR zurückgreifen um überhaupt die Auswechselbank besetzen zu können. Immerhin gab es noch einen Lichtblick: für „Aushilfstorhüterin“ Jenny Schmermbeck, die sich am vergangenen Dienstag im Pokalspiel gegen Borussia Bocholt eine Gehirnerschütterung und mehrere Stauchungen, Prellungen und Zerrungen zugezogen hatte, gab es einen mehr als erfreulichen Ersatz. Die etatmäßige Torfrau der Linkserinnen, Jacqueline Heindl, war auf „Heimaturlaub“ in Düsseldorf und konnte eingesetzt werden.

Die Gäste begannen das Spiel in der 1. Min. mit einem mutigen Angriff über Kathrin Spengler bis in den Strafraum, doch die Keeperin der Platzdamen fing den Ball. Nach zwei erfolglosen Angriffen der Uevekovenerinnen zog Jolina Niewiadomski in der 4. Min. aus 30 m ab, doch die Torfrau kam im Nachfassen an den Ball. Im Gegenzug hatten die Heerdterinnen Glück, als die Gastgeberinnen nur die Latte trafen. Aber die CfR-Damen blieben am Drücker und verlängerten in der 6. Min. einen Freistoß aus der eigenen Hälfte bis vor das Tor der Platzdamen, wo sie die Torhüterin zu einer Glanzparade zwangen. 6 Min. später konnte Jacqueline Heindl den ersten Angriff noch mit der Faust abwehren, doch beim Nachschuss war sie machtlos und es hieß 1:0. Nun begann leider die Drangphase der Gastgeberinnen, die in der 23. Min. mit dem 2:0 belohnt wurde.

Dieses Ergebnis verteidigten die Linkserinnen nicht nur bis zur Halbzeit sondern immerhin bis zur 67. Min., obwohl die Platzdamen sich alle Mühe gaben die Führung auszubauen. Nach dem 3:0 in der 68. Min. brachen bei den Gästen dann aber wohl in der 73. Min. alle mentalen Dämme als vom Schiedsrichter das 4:0 trotz der Proteste, der Ball habe die Torlinie nicht überschritten, gegeben wurde. Dem 5:0 in der 83. Min. ging ein Zweikampf auf der Torlinie voraus, bei dem Verena Bellinghoven als Verliererin zu Boden ging. Sie berappelte sich bis zum Abpfiff nicht mehr und so waren die CfR-Damen in den letzten 7 Minuten nur noch zu zehnt auf dem Platz. Das nutzten die Gastgeberinnen mit dem 6:0 in der 86. und dem 7:0 in der 89. Min. gnadenlos aus.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi wünschte sich nach dem Spiel das Ende der Saison herbei und deshalb zählen die Linkserinnen jetzt rückwärts: nur noch 6 Spiele …

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Natalie Löwe (46. Kira Otremba), Elisa Wilson, Kathrin Spengler, Merima Bujak (33. Emily Churt), Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski, Verena Bellinghoven, Catharina Makosch, Miriam Streier


18. März 2018: 1. CfR Damen unterliegen zu Hause gegen SC Fortuna Köln mit 1:4

Das heutige Heimspiel stand in den Morgenstunden noch etwas auf der Kippe was den Zustand des Kunstrasenplatzes betraf. Nachdem aber um 11 Uhr die 2. CfR-Herren ihr Spiel problemlos bestritten hatten, war es umso verwunderlicher, dass der Gegner der 1. Herren den Platz für zu gefährlich befand und um 13 Uhr nicht spielen wollte. Das Spiel der beiden Damenteams dagegen wurde um 15 Uhr vom Schiedsrichter bedenkenlos angepfiffen.

Die Linkserinnen mussten heute mal wieder mit einer „absoluten Notelf“ antreten. Aushilfstorfrau Jenny Schmermbeck ging ebenso angeschlagen ins Spiel wie einige ihrer Mitspielerinnen. Justine Rucinski hatte sich vor ihrem Umzug nach Berlin eigentlich nur verabschieden und ihre CfR-Ausrüstung zurückgeben wollen, doch ehe sie es sich versah stand sie in der Startformation und konnte ihr Team zum letzten Mal 90 Minuten unterstützen.

Die Gäste drängten bereits mit ihrem ersten Angriff Richtung Heerdter Tor, aber Jenny Schmermbeck war vor der Kölner Stürmerin am Ball. Während die Fortuna-Damen immer wieder am und im Linkser-Strafraum auftauchten, wurden die Angriffsbemühungen der Platzdamen meistens recht weit vom Tor entfernt im Ansatz erstickt. Allerdings blieben die Kölnerinnen trotz ihrer Torchancen vorerst im Abschluss erfolglos. Dies lag zum einen an deren mangelnder Zielgenauigkeit und zum anderen an CfR-Torfrau Jenny Schmermbeck, die zwar manchmal nachgreifen musste, aber immer mit vollem Körpereinsatz bei der Sache war. In der 37. Min. gelang es den Kölnerinnen dann aber doch den Ball an ihr vorbei zum 0:1 ins Tor zu schießen. Da die Linkserinnen in ihren bisherigen Regionalliga-Spielen meistens einem Rückstand hinterherliefen beeindruckte sie die Gäste-Führung nicht wirklich. Mit diesem doch recht knappen Zwischen-Ergebnis ging es in die Pause.

Die zweite Halbzeit begannen die Gastgeberinnen mit mehr Schwung und kamen nun auch zu der einen oder anderen Torchance. Die Angriffsbemühungen der CfR-Damen wurden leider in der 57. Min. jäh durch einen Kölner Konter unterbrochen, aus dem das 0:2 fiel. Nur 3 Minuten später gelang Elisa Wilson nach Vorlage von Jolina Niewiadomski der vielumjubelte Anschlusstreffer zum 1:2, nachdem man mit Patricija Parlov kurz zuvor die nächste Verletzte zu beklagen hatte. In der 66. Min. hatte Jolina Niewiadomski sogar den Ausgleich auf dem Fuß, doch der Ball ging aus ca. 5 m über das Tor. Wegen Nachtretens der Kölner Torfrau bekamen die Heerdterinnen knapp vor der Strafraumgrenze einen indirekten Freistoß zugesprochen, doch der Ball wurde am Tor vorbei gespielt. Als langsam die Kräfte der Linkserinnen nachließen erhöhten die Gäste in der 74. Min. auf 1:3 und in der 83. Min. auf 1:4. Nach einem Eckstoß in der 88. Min. wäre beinahe noch ein Tor für die Gäste gefallen, aber die Heerdter Abwehr kratzte den Ball gerade noch von der Torlinie.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi zog nach dem Spiel symbolisch den Hut vor seiner Mannschaft, die sich Woche für Woche der Herausforderung stellt, sich quält und dabei nie den Kopf hängen lässt.
Jetzt heißt es Wunden lecken, denn am Dienstag trifft man im Niederrheinpokal zu Hause auf den Liga-Konkurrenten Borussia Bocholt und der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze …

 

Für den CfR spielten:

Jenny Schmermbeck; Natalie Löwe, Verena Bellinghoven, Elisa Wilson, Linn-Karen Fischer, Justine Rucinski, Kathrin Spengler, Merima Bujak (88. Vivien Hänell), Patricija Parlov (58. Sarah Linker), Jolina Niewiadomski, Catharina Makosch

11. März 2018: Auswärts Niederlage der ersten CfR Damen gegen Germania Hauenhorst

Mit insgesamt 12 Spielerinnen machten sich die Heerdterinnen im Reisebus auf zum ca. 160 km entfernten Rasenplatz von Germania Hauenhorst, den man nach rund 2 Stunden Fahrt erreichte. Unterstützt wurden sie heute von Linda Espey als „Leihgabe“ der 3. CfR-Damen, weil sonst gar keine Auswechselspielerin zur Verfügung gestanden hätte.
Die Stadionsprecherin sorgte für Lacher auf Seiten der Düsseldorferinnen als sie vor Spielbeginn herzlich „unsere Gäste aus Links“ begrüßte.

Mit der Herzlichkeit der Gastgeberinnen war es nach dem Anpfiff vorbei, denn bereits in der 3. Min. sorgten sie mit einem Lattentreffer für Unruhe vor dem Linkser Tor. Daran sollte sich in der Folge wenig ändern, allerdings kamen auch die Gäste zu Torchancen durch Kathrin Spengler (6.) und Sabrina Peters (8.). Von Kathrin Spengler kam auch die Vorlage zu einem Fallrückzieher von Catharina Makosch, bei dem der Ball leider am Tor vorbei flog. „Aushilfstorfrau“ Jenny Schmermbeck zeigte wieder einige effektive, wenn auch manchmal etwas unkonventionelle Paraden und hielt gemeinsam mit ihren Abwehrspielerinnen den Kasten fast die komplette erste Halbzeit sauber. In der 35. Min. sah es sogar nach dem Führungstreffer für die Heerdterinnen aus als Antje Heitmann einen von Jolina Niewiadomski getretenen Freistoß Richtung Tor verlängerte, doch eine Hauenhorsterin konnte den Ball gerade noch auf der Torlinie klären. Auf der anderen Seite versuchten es 5 Minuten später die Platzdamen mit einem 35m-Schuss von Lara Hohm, der unhaltbar zum 1:0 im Tor einschlug. Mit diesem knappen Halbzeitergebnis ging es in die Pause.

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte keimte bei den Gästen weiterhin die Hoffnung zumindest einen Punkt mit nach Hause nehmen zu können. Diese Hoffnung erhielt jedoch bereits in der 53. Min. einen Dämpfer, weil die Gastgeberinnen nach einem Lattentreffer im Nachschuss durch Lena Wermelt das 2:0 erzielten. 10 Minuten später hatten die Linkserinnen eine Torchance nach einer Flanke von Antje Heitmann, doch Catharina Makosch rutschte am Ball vorbei. In der 66. Min. hatte Jolina Niewiadomski den Anschlusstreffer auf dem Fuß, aber es war leider ihr schwächerer, mit dem sie aus der Drehung abschloss und den Ball der Hauenhorster Torfrau in die Arme schoss. Während bei den Gästen die Kräfte langsam nachließen, konnten die Platzdamen zwei Auswechselspielerinnen mehr ins Rennen schicken. Dies führte wieder zu mehr Druck Richtung Heerdter Tor und nachdem der Ball einmal auf dem Tornetz gelandet war und zweimal über das Tor ging, machten die Gastgeberinnen in der 75. Min. ihren heutigen Sieg mit dem 3:0 durch Nicole Schampera klar. Jenny Schmermbeck wurde dabei von zwei Spielerinnen gnadenlos ausgespielt. In der 83. Min. war den CfR-Damen nicht einmal der Ehrentreffer vergönnt als die Torhüterin der Platzdamen einen Torschuss von Kathrin Spengler mit den Fingerspitzen gerade noch zur Ecke ablenken konnte. Aus einem Konter heraus netzte stattdessen in der 85. Min. Kim Lea Wolters mit dem 4:0 zum Spielendstand ein.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi fand trotz der Enttäuschung heute wieder ohne Punkte nach Hause fahren zu müssen lobende Worte über die Leistung der Mannschaft, die heute zur Verfügung stand. Wenn man im Tabellenkeller feststeckt, dann fehlt oftmals das bekannte Quäntchen Glück. Er mochte sich gar nicht ausmalen, wie so ein Spiel ausginge, wenn er mal wieder spielerisch aus dem Vollen schöpfen könnte. Spielerin des Tages war für den Trainer Patricija Parlov, die Torjägerin Nicole Schampera bis auf eine Situation komplett aus dem Spiel genommen hat.

Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Natalie Löwe, Verena Bellinghoven, Kathrin Spengler, Patricija Parlov, Sabrina Peters, Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski, Catharina Makosch, Miriam Streier (68. Linda Espey), Antje Heitmann

Unsere Spielerin des Tages Patricija Parlov:











04. März 2018: CfR- Damen gelingt auch gegen Alemania Aachen kein Sieg

Für das Spiel gegen den Tabellennachbarn Alemannia Aachen hatten sich die Linkserinnen viel vorgenommen, weil auch endlich einmal 15 Spielerinnen zur Verfügung standen.

Mit ihrem ersten Angriff in der 2. Min. tauchten die Gastgeberinnen direkt in Tornähe auf, doch der Schuss von Patricija Parlov ging am Tor vorbei. In der Folge entwickelten die Aachnerinnen mehr Zug zum Tor und kamen nach 12 Spielminuten und einem schlecht geklärten Schuss ans Heerdter Lattenkreuz mit dem Nachschuss ins linke obere Toreck zum 0:1. Nur 5 Minuten brauchten die Platzdamen um selbst zum Torerfolg zu kommen. Nach einer Flanke von Catharina Makosch in den Strafraum nahm Sabrina Peters den Ball mit der Brust an und schob ihn zum 1:1 über die Torlinie. Da die Gäste auf die erneute Führung drängten bekam Jenny Schmermbeck im Tor der Linkserinnen wieder reichlich zu tun. In der 29. Min. stand sie aber auf verlorenem Posten als der Schiedsrichter auf einen fragwürdigen Freistoß für die Gäste entschied. Aus 20 m wurde der Ball auf das Tor gespielt und per Kopfballverlängerung fiel das 1:2. Nach dem Anstoß wäre durch Patricija Parlov beinahe der erneute Ausgleich gefallen, doch sie blieb bei ihrem Alleingang in den Beinen der Aachener Abwehr hängen. Trotz zahlreicher Gäste-Angriffe dauerte es bis zur 44. Min. ehe wieder etwas Zählbares dabei herauskam. Nach einer Flanke in den Strafraum wurde der Ball zum 1:3 ins Tor weitergeleitet.

Nach dem Wiederanpfiff kamen endlich auch einmal die Platzdamen in den Genuss eines Freistoßes auf Höhe des gegnerischen Strafraumes. Jolina Niewiadomski lief an und verwandelte ihn direkt zum 2:3. Nun keimte bei den Heerdter Fans wieder Hoffnung auf, die aber nur 7 Minuten später zerstört wurde. Nach einer Ecke der Aachenerinnen kam es im Strafraum zu einem Foul an Patricija Parlov. Der Schiedsrichter-Pfiff blieb aus und so konnten die Gäste ungehindert auf 2:4 erhöhen. Obwohl damit eigentlich schon eine Vorentscheidung gefallen war bemühten sich die Gastgeberinnen um einen weiteren Torerfolg. Diesem kamen sie in der 63. Min. ziemlich nahe als eine Flanke von Catharina Makosch leider auf dem Tornetz landete. Auch in der 69. Min. starteten die CfR-Damen einen vielversprechenden Angriff den Antje Heitmann mit einer Flanke vor das Tor abschloss. Den Torerfolg verhinderte die Aachener Torhüterin mit einer Glanzparade. Auf der anderen Seite waren die Gäste erfolgreicher und erzielten in der 77. Min. mit dem 2:5 das letzte Tor des Spiels.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi fehlten nach dem Spiel die Worte.

Für den CfR spielten:

Jenny Schmermbeck; Sarah Linker (76. Natalie Löwe), Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Christina Bellinghoven (46. Jolina Niewiadomski), Linn-Karen Fischer, Patricija Parlov, Sabrina Peters, Catharina Makosch, Miriam Streier (46. Kathrin Spengler), Antje Heitmann


24. Februar 2018: Deutliche Niederlage der ersten CfR Damen gegen SGS Essen II

Nachdem man gegen SGS II im Hinspiel den bisher einzigen Regionalligapunkt geholt hatte und in den letzten beiden Meisterschaftsspielen eine positive Tendenz zu erkennen war, keimte die Hoffnung auf, dass heute vielleicht ein weiterer Punkt eingefahren werden könnte.
Von diesem Wunschdenken sollten sich die Linkserinnen allerdings bald verabschieden müssen.

Bereits von Beginn an bekam Feldspielerin Jenny Schmermbeck, die auch heute mangels einer verfügbaren gelernten Torfrau das Tor hüten musste, mehr zu tun als ihr lieb sein konnte. Ein Essener Angriff nach dem anderen rollte auf sie zu. Zehn Minuten lang hielten CfR-Abwehr und –Torfrau dem Dauerbeschuss stand bevor der Ball in der 11. Min. zum 1:0 im Netz landete. Mandy Reinhardt hatte eine Ecke per Kopf verlängert. Auch die nächste Aktion der Gastgeberinnen konnte 3 Minuten später mit dem 2:0 durch Edina Habibovic erfolgreich abgeschlossen werden.

Mit dem Anstoß kamen endlich auch einmal die Heerdterinnen in Tornähe, doch die Essener Torfrau hatte keine Mühe mit dem Torschuss. Während die Gäste allenfalls einmal bis in Strafraumnähe der Platzdamen vordrangen, erspielten sich diese eine Torchance nach der anderen. Wenn sie dabei nicht etliche Schüsse neben das Tor gesetzt hätten, wäre der Rückstand für die Linkserinnen bereits zur Halbzeit noch um einiges höher gewesen. So war es in der 27. Min. leider ein Eigentor von Miriam Streier, das die Führung der Essenerinnen auf 3:0 ausbaute. Nach einem Freistoß in der 31. Min. kam der CfR immerhin zur ersten Ecke, die aber nichts einbrachte. In der 43. Min. sah es nach einer Torchance für die Heerdterinnen aus als Antje Heitmann den Ball vor das Tor flanken konnte, doch die Essener Torfrau war vor einer CfR-Spielerin am Ball. Den Schlusspunkt unter die erste Halbzeit setzten erneut die Gastgeberinnen in der 44. Min. mit dem 4:0 durch Hanna Hamdi.
Während die Heerdter Fans wegen der klirrenden Kälte gerne auf die zweite Halbzeit verzichtet hätten, ließen es die Gastgeberinnen nun etwas ruhiger angehen. Immerhin hielt Jenny Schmermbeck bis zur 62. Min. ihren Kasten trotz zahlreicher SGS-Angriffe sauber ehe Lena Wicker mit einem direkt verwandelten 25 m – Freistoß die Führung der Platzdamen auf 5:0 ausbaute. In der 68. Min. hatte das muntere Tore schießen mit dem 6:0 durch Jalila Benahmed – aus Linkser Sicht endlich - ein Ende. Die Gäste kamen sogar noch zu drei Angriffsaktionen, die jedoch alle abgewehrt wurden. In der 85. Min. konnten die Heerdterinnen sich einmal mehr bei ihrer „Aushilfs-Torfrau“ bedanken, dass der Sieg nicht höher ausfiel. Mit einer Glanzparade verhinderte sie den Einschlag. Überhaupt hielt Jenny Schmermbeck was zu halten war und zeichnete sich gerade in 1 zu 1 – Situationen aus.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi vermisste im Spiel seiner Mannschaft heute jede mögliche Aggressivität und Spritzigkeit. Die spielerische und läuferische Überlegenheit des Gegners musste er anerkennen. Das Team hat in den letzten Wochen zwei sehr gute Spiele gegen Mannschaften unter den ersten drei der Tabelle absolviert und nächsten Sonntag gegen den Tabellennachbarn Alemannia Aachen kann die Welt dann schon wieder ganz anders aussehen.

 

Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker, Natalie Löwe (46. Patricija Parlov), Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Linn-Karen Fischer, Sabrina Peters, Jolina Niewiadomski (62. Ann-Christin Michels), Catharina Makosch, Miriam Streier (46. Jasmin Mende), Antje Heitmann

18. Februar 2018: Knappe Heimniederlage der 1. CfR Damen gegen Borussia Mönchengladbach II    

Mit den Gladbacherinnen kam der Tabellenzweite nach Heerdt, was die heutige
Aufgabe nicht gerade lösbarer machte. Dass die Linkser-Mannschaft personell
zurzeit große Probleme hat ist ja nichts Neues, aber heute stand nicht mal eine
gelernte Torfrau zur Verfügung. Sonja Metz hat sich im Januar beim CfR
abgemeldet und Jacqueline Heindl beginnt morgen ihre Ausbildung in Hessen.
Wie oft sie demnächst an den Wochenenden in Düsseldorf ist, muss sich zeigen.
So landete die gerade von einer langwierigen Fußverletzung genesene Jenny
Schmermbeck im Linkser Kasten, den sie ausgesprochen effektiv verteidigen
sollte. Mit den Leihgaben Eva Vitting und Ann-Christin Michels aus der 2.
Damenmannschaft, die beide schon 90 Minuten in ihrem eigenen Team in den
Beinen hatten, stellten sich die Heerdterinnen der Herausforderung.
Bereits beim ersten Torschuss der Gäste in der 3. Min. konnte Jenny
Schmermbeck den Ball sicher fangen, was ihr für die weiteren Aktionen
Sicherheit gab. Während sich die Gäste vorwiegend in der Hälfte der Platzdamen
aufhielten waren deren Ausflüge Richtung Gladbacher Tor erst einmal
Mangelware. Aber auch die weiteren Borussen-Angriffe blieben in der Linkser
Abwehr hängen oder landeten in den Armen der Heerdter „Aushilfs-Torfrau“. In
der 28. Min. sah es nach dem Führungstreffer für die Gäste aus, aber Jenny
Schmermbeck lenkte den Schuss nach einer Ecke mit einer Glanzparade gegen
den Pfosten und konnte den Nachschuss fangen. Auch die restliche Zeit bis zum
Pausenpfiff brachte für die Gäste nichts Zählbares und so gingen die CfR-Damen
mit einem für sie äußerst erfreulichen 0:0 in die Kabine.
In der 50. Min. wurden die Gastgeberinnen vom Glück verlassen als Jenny
Schmermbeck bei einem Gladbacher Torschuss den Ball nur abprallen lassen
konnte und dieser im Nachschuss von Myrna van Aken zum 0:1 ins Tor befördert
wurde. Die Platzdamen gaben das Spiel längst noch nicht verloren und kamen
sogar kurze Zeit später durch Miriam Streier und Antje Heitmann zu zwei
Torraumszenen. In der 55. Min. packte Jenny Schmermbeck erneut eine
Glanzparade aus und lenkte den Ball zur Ecke, die jedoch ebenso wenig
einbrachte wie der Nachschuss, dem sich Vivien Hänell mit ganzem
Körpereinsatz entgegenstellte. Zwei Minuten später stand ihr Eva Vitting in
nichts nach und verhinderte drei Mal hintereinander das Durchkommen einer
Gladbacher Stürmerin in den Strafraum. In der 62. und 65. Min. konnten sich die
Linkserinnen erneut bei ihrer Torfrau für zwei Glanzparaden bedanken, mit
denen sie einen Ausbau der Gäste-Führung verhinderte. Da zählbare
Erfolgserlebnisse bei den Heerdterinnen im Moment nicht allzu häufig
vorkommen führte sogar die erste CfR-Ecke des Spiels in der 67. Min. zu
anerkennendem Beifall der Fans. Die zweite Ecke ließ nur 5 Minuten auf sich
warten und hätte beinahe zum Ausgleichstreffer geführt, aber trotz eines
erheblichen Gedränges im Gladbacher Strafraum bekamen die Linkserinnen den
Ball nicht über die Torlinie. In den nächsten zehn Minuten hielten sich die
Angriffe die Waage und blieben sämtlich erfolglos. In der 83. Min. gab es erneut
eine Ecke, die Patricija Parlov mit aufopferungsvollem Einsatz, den sie mit einem
Krampf bezahlte, erkämpft hatte. Der Nachschuss von Linn-Karen Fischer ging
leider über das Tor. Auf der anderen Seite konnte Jenny Schmermbeck bei einem
Gäste-Angriff in der 85. Min. gerade noch die Faust an den Ball bekommen und
ihn gegen den Pfosten lenken. Eva Vitting beförderte den Abpraller dann ins
Seitenaus. 3 Minuten später war das Spiel entschieden nachdem Jenny
Schmermbeck den Ball nicht weit genug abwehren konnte und er durch ein
Eigentor von Natalie Löwe unglücklich zum 0:2 über die Torlinie gestolpert
wurde.
CfR-Trainer Moulay Rhoulimi war stolz auf die läuferische und kämpferische
Einstellung seiner Mannschaft in den letzten beiden Spielen, auf die man für die
Zukunft aufbauen könne. Außerdem habe das Trainerteam bei dem Einsatz der
Feldspielerin Jenny Schmermbeck im Tor ein glückliches Händchen bewiesen.
Für den CfR spielten:
Jenny Schmermbeck; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven (46. Natalie
Löwe), Linn-Karen Fischer, Patricija Parlov, Sabrina Peters, Vivien Hänell (58.
Ann-Christin Michels), Catharina Makosch, Miriam Streier (73. Jolina
Niewiadomski), Antje Heitmann

04. Februar 2018: Die ersten CfR Damen kehren mit einem 0:3 aus Warendorf zurück.

Das erste Spiel der Rückrunde, das am 10.12.2017 wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Warendorf aufgrund von starkem Schneefall abgesagt worden war, wurde heute bei nur ein wenig Schneeregen nachgeholt. Wie im Hinspiel waren die Linkserinnen ersatzgeschwächt. Zu den Langzeitverletzten hatten sich nach einem Testspiel am 21.01.2018 gegen SV Hemmerden noch Lena Hinnemann mit einem Wadenbeinbruch und Kathrin Spengler mit einem Muskelfaserriss gesellt. Anke Heitmann fehlte zudem urlaubsbedingt, so dass man wiederum auf Hilfe aus der 2. Damenmannschaft angewiesen war. Eva Vitting und Neuzugang Ann-Christin Michels traten daher ebenfalls die 2 stündige Busfahrt nach Warendorf an.

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an recht einseitig mit Angriffen fast ausschließlich durch die Platzdamen. Trotz zahlreicher guter bis sehr guter Torchancen, die nur teilweise durch die Linkser Abwehr oder durch CfR-Torfrau Jacqueline Heindl vereitelt werden konnten, gelang den Gastgeberinnen vorerst kein Torerfolg, weil sie den Ball rechts und links am Tor vorbeischossen. Nach einer Ecke, die – für die Heerdterinnen unerwartet - kurz ausgeführt wurde und einer verunglückten Abwehr landete der Ball per Kopf in der 29. Min. zum 1:0 im Düsseldorfer Tor. Vermutlich keimte jetzt auf der Warendorfer Bank die Hoffnung auf, dass der Knoten nun geplatzt war, aber die Spielerinnen brachten ihren Trainer weiterhin durch ihre erfolglosen Abschlüsse bei hundertprozentigen Torchancen zur Verzweiflung. Stattdessen kamen plötzlich die Gäste dem Ausgleich ziemlich nahe. Nach der ersten Ecke des Spiels für den CfR in der 41. Min. konnte eine Kopfballverlängerung von Eva Vitting von der Warendorfer Torfrau gerade noch von der Torlinie gekratzt werden. Allerdings hätte das Tor auch nicht gegolten, weil diesem ein Foulspiel von Sabrina Peters vorangegangen sein sollte. Mit dem doch recht glücklichen 1:0 ging es in die Pause.
In den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit bestimmten die Heerdterinnen das Spiel und in der 52. Min. lag das 1:1 in der Luft als Jolina Niewiadomski die gegnerische Abwehr blockte und Sabrina Peters den Ball nur um wenige Zentimeter am Torpfosten vorbeilegte. Danach nahmen wieder die Platzdamen das Heft in die Hand, setzten aber weiterhin den Ball aus teilweise sehr kurzer Entfernung neben das Tor oder scheiterten an Jacqueline Heindl, die mit einigen Glanzparaden den knappen Rückstand festhielt. Nach einem Freistoß für die Gastgeberinnen auf Höhe des Strafraumes landete der Ball in der 73. Min. im Tor, aber die Warendorfer Spielerin, die ihn weitergeleitet hatte, stand im Abseits. Immerhin bis zur 87. Min. konnten die Gäste noch die Hoffnung auf den Ausgleich hegen, ehe diese durch das 2:0 zunichte gemacht wurde. Der Ball landete nach einem 40m – Heber über Jacqueline Heindl hinweg im Tor. Mit einem Konter in der 90. Min. und dem 3:0 endete das Spiel immerhin weniger deutlich als das Hinspiel mit 2:7.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi war mit der kämpferischen Leistung seines Teams zufrieden und ärgerte sich nur über die unnötigen Tore Nr. 2 und 3. Der Sieg geht natürlich trotzdem in Ordnung, weil Warendorf stattdessen mindestens 5 andere Tore hätte machen müssen.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Linn-Karen Fischer, Ann-Christin Michels (63. Vivien Hänell), Sabrina Peters, Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Catharina Makosch, Miriam Streier










06. Januar 2018: CfR Damen werden Zweite bei Kreishallenpokal 2018

Der Kreishallenpokal 2018 fand – wie im Vorjahr - in der Sporthalle Kikweg der Dieter-Forte-Gesamtschule in Eller statt. Ausrichter für den Kreis 1 war diesmal die SG Benrath-Hassels.
Gespielt wurde jeweils 1 x 15 Min. nach Futsal-Regeln mit einem entsprechenden Ball.
Da die Linkserinnen beim Vorjahressieg vom Kreis zwei Futsal-Bälle als Belohnung bekommen hatten konnte sie bei einer Sonder-Trainingseinheit in der Halle mit dem richtigen Material üben. Ansonsten stand das Hallentraining aber unter keinem guten Stern: Merima Bujak und Vivien Hänell knickten beide um und fallen nicht nur für das Hallenturnier aus. Aufgrund eines Mittelfußbruchs müssen die CfR-Damen nun 4 – 6 Wochen auf Merima Bujak verzichten.
Weitere krankheitsbedingte Ausfälle ließen den ursprünglich recht komfortablen Kader der Heerdterinnen weiter schrumpfen und so war man – wieder einmal – auf Hilfe aus der 2. Damenmannschaft angewiesen. Da auch keine etatmäßige Torfrau zur Verfügung stand übernahm Jolina Niewiadomski diesen Job.
In der Gruppe B trafen die CfR-Damen auf den Bezirksligisten 1. FFC sowie auf die Kreisligisten Ratingen 04/19, Rhenania Hochdahl und Sparta Bilk. Die Gruppe B bestand aus dem Landesligisten DSC 99, den Bezirksligisten SV Oberbilk und SR Eller sowie aus den Kreisligisten SG Benrath-Hassels und SF Gerresheim.
Die Linkserinnen taten sich in der ersten Partie gegen Ratingen 04/19 etwas schwer und machten es spannend ehe sie durch Tore von Lena Hinnemann (12.) und Linn-Karen Fischer (13.) einen 2:0 – Sieg einfahren konnten. Im zweiten Spiel gegen Rhenania Hochdahl sah das Ganze schon viel besser aus. Das 1:0 durch Lena Hinnemann fiel bereits in der 1. Min. und auch das 2:0 durch Patricija Parlov (5.) sowie das 3:0 wiederum durch Lena Hinnemann (6.) ließen nicht sehr lange auf sich warten. Den Abschluss bildete das 4:0 durch Linn-Karen Fischer in der 11. Min. In der dritten Partie trafen die CfR-Damen mit dem 1. FFC auf den klassenhöchsten Gegner der Gruppe A. Aber auch hier ließ man nichts anbrennen und sorgte mit dem 1:0 durch Miriam Streier (2.) und dem 2:0 durch Patricija Parlov (3.) früh für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt des Spiels setzte Sarah Linker in der 13. Min. mit dem 3:0. Mit dem gleichen Ergebnis trennte man sich im letzten Gruppenspiel von Sparta Bilk. Torschützinnen waren Linn-Karen Fischer (3.) und Patricija Parlov (7. + 10.).
Damit gingen die Linkserinnen mit 12:0 Toren und 12 Punkten als Gruppenerster mit blütenweißer Weste ins Halbfinale. Um den Platz des Gruppenzweiten entbrannte im letzten Vorrundenspiel noch ein spannender Kampf. Ratingen 04/19 hatte die Vorrunde mit 3:2 Toren und 7 Punkten abgeschlossen. Der 1. FFC musste das Spiel gegen Rhenania Hochdahl mit drei Toren Unterschied gewinnen um bei dann ebenfalls 7 Punkten und gleichem Torverhältnis wegen der mehr geschossenen Tore weiterzukommen. Das Spiel endete 3:0 für den 1. FFC. So was nennt man wohl eine Punktlandung.
In der Gruppe A standen erwartungsgemäß recht schnell der DSC 99 und Sportring Eller als Halbfinalisten fest. Durch einen 1:0 – Sieg über den DSC (5:1 Tore / 9 Punkte) sicherte sich hier Eller die Tabellenführung mit 10:2 Toren und 10 Punkten.
Im Halbfinale zwischen dem CfR und DSC stand nach der regulären Spielzeit von 15 Minuten 0:0. Damit kam es zum 6 m-Schießen. Für den CfR trafen Patricija Parlov und Lena Hinnemann. Den ersten Schuss für den DSC wehrte Jolina Niewiadomski ab, die zweite Schützin traf. Dann schritt „Aushilfstorfrau“ Jolina Niewiadomski selbst zum Punkt und machte mit dem 3. Treffer für die Linkserinnen die Finalteilnahme klar.
Im anderen Halbfinale hatte Sportring Eller mit dem 1. FFC weniger Mühe und gewann 2:0.

Im Endspiel gingen die Heerdterinnen durch einen direkt verwandelten Freistoß von Patricija Parlov in der 6. Min. mit 1:0 in Führung, aber Eller glich nur zwei Minuten später zum 1:1 aus. Trotz dreier Freistöße für Eller aus aussichtsreichen Positionen in Strafraumnähe in der 9., 12. Und 13. Min. blieb es bis zum Abpfiff beim 1:1 und so musste auch hier das 6 m –Schießen über den Pokalsieg entscheiden.
Für den CfR traten wieder Patricija Parlov, Lena Hinnemann und Jolina Niewiadomski an. Lena Hinnemanns Schuss ging am Tor vorbei, während die anderen beiden ebenso trafen wie die drei Spielerinnen für Sportring Eller.
Damit konnten die Linkserinnen den Pokal zwar nicht verteidigen, aber so ganz traurig war man darüber auch nicht, denn am 04.02.2018, dem Tag der FVN-Hallen-Endrunde in Essen, ist das Regionalliga-Nachholspiel gegen Warendorf angesetzt und da hätte man mit der 1. Mannschaft ohnehin nicht antreten können.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi lobte die Turnier-Leistung seiner Mannschaft. Man hat z. B. erst im Finale das erste Gegentor aus dem Spiel heraus kassiert und im 6m-Schießen ein Spiel zu verlieren wäre nun mal keine Schande. Außerdem hat sich im Turnierverlauf niemand neu verletzt, was ja auch nicht selbstverständlich ist.

Für den CfR kamen beim Turnier zum Einsatz:
Jolina Niewiadomski, Verena Bellinghoven, Sarah Linker, Eva Vitting, Linn-Karen Fischer, Lena Hinnemann, Miriam Streier, Patricija Parlov, Lena Seipold











17. Dezember 2017:  CfR Damen erreichen durch einen 5:0 Sieg  im Verbandspokal das Viertelfinale

Im Achtelfinale des Niederrheinpokals mussten die Linkserinnen auswärts beim Bezirksligisten SV Spellen (Stadtteil von Voerde) antreten.
Wieder waren die Heerdterinnen durch Personalprobleme gehandicapt, aber beim Umziehen in der
Kabine in Spellen tauchte plötzlich ein ganz anderes Problem auf: aus unerfindlichen Gründen waren
die Trikots in Düsseldorf geblieben. Ein Auftritt in Aufwärmshirts plus Leibchen stand kurz bevor, aber
dann erwies sich unser treuer Fan Tomas Capallo als rettender Engel. Er hatte seinen Besuch in
Spellen angekündigt und befand sich noch in Düsseldorf, als der Verlust auffiel. Kurz vor dem Anpfiff
erreichte er mit den Trikots die Platzanlage, was ihm den Titel „Zeugwart ehrenhalber“ einbrachte.
Das Spiel gestaltete sich von Beginn an recht einseitig und sorgte in der 1. Halbzeit für etwas
Langeweile und kalte Füße bei CfR-Torfrau Jacqueline Heindl. Die Gäste brauchten einige Minuten
bevor sie richtig ins Spiel fanden, doch dann kamen sie zu etlichen Torchancen. In der 8. Min. schoss
Sabrina Peters noch aus ca. 5 m die Spellener Torfrau an, aber 6 Minuten später machte sie alles
richtig und legte Kathrin Spengler den Ball vor, die ihn an der Torhüterin vorbei zum 0:1 ins Netz
schob. In der 15. Min. versuchte es Sabrina Peters selbst mit einem Torschuss, scheiterte allerdings
an der guten Keeperin der Platzdamen. Ein 30m-Schuß von Kathrin Spengler ging kurze Zeit danach
knapp über das Tor. Trotz mehrerer Freistöße für die Heerdterinnen aus günstigen Positionen dauerte
es bis zur 31. Min. bis der Linkser Anhang wieder Grund zum Jubeln bekam. Nach einer Vorlage von
Sarah Linker zog Patricija Parlov aus 20m ab und ließ der Torfrau keine Chance das 0:2 zu
verhindern. Das 0:3 fiel dann nur 3 Minuten später. Diesmal war es Kathrin Spengler, die Sabrina
Peters mit einer Vorlage in den Strafraum bediente, wo diese den Ball an der Torhüterin vorbei zum
0:3 einnetzte. In der Folge kamen die Düsseldorferinnen zu einigen erfolglosen Angriffen ehe in der
42. Min. Antje Heitmann einen Freistoß von knapp vor dem Strafraum beinahe direkt verwandelt hätte,
wenn nicht Spellens Torhüterin Michelle Peters eine Glanzparade ausgepackt hätte. Die letzte Szene
der ersten Halbzeit gehörte ebenfalls den Gästen, als Catharina Makosch in der 44. Min. nach einer
Ecke den Ball neben das Tor köpfte.
Nach dem Wiederanpfiff wirkten die Gastgeberinnen trotz des 3-Tore-Rückstands motivierter als die
Linkserinnen und kamen in der 54. Min. immerhin in den Strafraum, wo sie bei einer Flanke allerdings
kollektiv am Ball vorbeisprangen. Die Gäste benötigten erneut einige Fehlversuche bevor sie in der
61. Min. auf 0:4 erhöhen konnten. Catharina Makosch hat den Ball in den 16er quergelegt und
Sabrina Peters brauchte nur noch ihren Fuß hinhalten. In der 67. Min. kamen die Platzdamen nach
einer Rettungsaktion von CfR-Torfrau Jacqueline Heindl zu einem Eckstoß, der abgewehrt und zu
einem Konter genutzt wurde. Dabei konnte Sabrina Peters nur durch ein Foul gestoppt werden. Der
nachfolgende Freistoß brachte ebenso wenig ein wie einer von Patricija Parlov einige Minuten später.
Erst in der 81. Min. setzte Lena Seipold mit dem 0:5 nach einem Pass von Linn-Karen Fischer den
Schlusspunkt unter ein Spiel, dessen Ausgang nie in Frage stand.
Die CfR-Damen haben sich in ihrem letzten Spiel des Jahres mit dem Sieg für die harte geleistete
Arbeit belohnt. CfR-Trainer Moulay Rhoulimi sah die Pflichtaufgabe erfüllt, obwohl das Spiel teilweise
zu wünschen übrig ließ. In den nächsten zwei Monaten der Winterpause ist nun die Zeit um einiges
aufzuarbeiten und eine Struktur in die Mannschaft zu bekommen. Dabei wird sich positiv auswirken,
dass einige verletzte und auch einige beruflich abwesende Spielerinnen zurückkommen werden.
Das nächste Pflichtspiel ist das Nachholspiel gegen Warendorf am 04.02.2018.
Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Kathrin Spengler (56. Lena
Seipold), Merima Bujak (61. Linn-Karen Fischer), Patricija Parlov, Sabrina Peters, Vivien Hänell, 
Catharina Makosch, Antje Heitmann

3. Dezember 2017: CfR Damen I schießen 3 Tore und verlieren trotzdem

Im letzten Spiel der Hinrunde trafen die Linkserinnen zu Hause auf den Mit-Aufsteiger SpVg Berghofen. Nach den leichten Schneefällen am Morgen war der Platz beim Anpfiff noch etwas mit Matsch bedeckt, aber im Spielverlauf löste der Regen auch die letzten Reste davon auf.

Die Platzdamen kamen direkt mit ihrem ersten Angriff bis in den Strafraum der Gäste ohne jedoch zu einem erfolgreichen Abschluss zu kommen. Im Gegenzug erspielten sich die Dortmunderinnen zwei Ecken ohne daraus etwas Zählbares zu machen. Der Druck wurde von ihnen aber weiter erhöht und in der 10. Min. konnte CfR-Torfrau Jacqueline Heindl bei einem Weitschuss den Ball gerade noch gegen die Latte lenken und danach den Abpraller fangen. 1 Minute später war die Linkser Abwehr nicht ganz bei der Sache und so gelang Julia Gödecke aus der Drehung heraus der Treffer zum 0:1. Die Gastgeberinnen atmeten kurz durch und erzielten in der 14. Min. durch Catharina Makosch, die die Berghofener Torfrau ausspielte und den Ball ins leere Tor schieben konnte, den Ausgleich. Die Freude währte eigentlich nur Sekunden, denn aus dem Anpfiff heraus stürmten die Gäste Richtung CfR-Tor und gingen mit dem 1:2 durch Marie Grothe erneut in Führung. Trotzdem kamen die Gastgeberinnen nun besser ins Spiel und zu einigen Torraumszenen, die sie leider nicht erfolgreich abschließen konnten, weil der Ball immer knapp am oder über dem Tor vorbeiflog. Ihre Gegnerinnen machten es nicht besser und so änderte sich am Spielstand bis zum Halbzeitpfiff nichts mehr.

Nach einem heißen Pausentee begann die zweite Spielhälfte mit einer Drangperiode der Gäste, die in der 52. Min. bei einem abgewehrten Freistoß im Nachschuss aus ca. 30 m wiederum durch Marie Grothe das 1:3 erzielten. Diesmal waren die Platzdamen nur 1 Minute später mit dem Anschlusstreffer zum 2:3 erfolgreich. Patricija Parlov hatte den Ball in den 16er geflankt, wo Kathrin Spengler lauerte und entschlossen abzog. Wieder konnte man sich nicht lange freuen, denn nach einem Ballverlust der Linkserinnen an der Mittellinie wurde der Ball von der Torauslinie in den Strafraum gespielt, wo ihn Anna Beutler an Torfrau Jacqueline Heindl vorbei zum 2:4 ins Tor legte. Als Berghofen in der 59. Min. durch Anna Beutler auch noch auf 2:5 erhöhte schien das Spiel eigentlich entschieden. Trotzdem berannten die Gastgeberinnen weiterhin den gegnerischen Strafraum und wurden dafür nach einer Ecke von Merima Bujak in der 72. Min. mit einem Kopfballtor von Catharina Makosch zum 3:5 belohnt. Vier Minuten später hätte es aus Heerdter Sicht nach einem Foul an Kathrin Spengler im Strafraum einen Elfmeter geben müssen, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. In den restlichen Spielminuten änderte sich nichts mehr am Spielstand und so sahen die Linkserinnen wieder einmal „in die Röhre“.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi befand, dass das Spiel seiner Mannschaft leider die Trainingswochen widerspiegelt. Trotzdem wäre es möglich gewesen mindestens einen Punkt zu gewinnen. Mit den heute geschossenen 3 Toren übertraf das Team die bisherige Ausbeute pro Spiel und verlor trotzdem. Was zu allem Überfluss auch daran lag, dass dem Gegner 3 Tore vorgelegt wurden. Berghofen war einfach bissiger und gedankenschneller, womit die Niederlage dann letztlich auch in Ordnung geht.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker (79. Lena Seipold), Eva Vitting, Elisa Wilson, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Patricija Parlov, Jessica Dannehl, Lena Hinnemann, Catharina Makosch, Antje Heitmann

19. November 2017: Rückschlag für die Linkserinnen gegen Bayer Leverkusen II

Nachdem die CfR-Damen am letzten Sonntag an einem Unentschieden schnuppern konnten, sollte heute der Schwung mitgenommen werden und endlich zu einem Punktgewinn führen. Kurzfristig verzichten musste man auf Jasmin Mende, die über Nacht erkrankt war.

Die Gastgeberinnen, die nur einen Tabellenplatz vor den Heerdterinnen stehen, aber schon 9 Punkte mehr gesammelt haben, zeigten schon direkt nach dem Anpfiff ihren festen Willen keinen Punkt abzugeben. Dementsprechend bekamen die Gäste-Abwehr und Torfrau Sonja Metz reichlich zu tun. Sonja Metz konnte jedoch mit zwei Glanzparaden einen frühen Rückstand verhindern. Bei einem Freistoß für die Platzdamen von der Mittellinie aus war sie in der 14. Min. machtlos als der Ball in den Strafraum verlängert wurde, weil ihr trotz größtmöglicher Körperstreckung einige Zentimeter fehlten um den Einschlag zum 1:0 zu verhindern. In den nächsten zwanzig Minuten konnten weitere Torerfolge für die Leverkusenerinnen verhindert werden, aber in der 35. Min. entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf zwischen Elisa Wilson und einer Bayer-Spielerin auf Strafstoß für die Gastgeberinnen, der sicher zum 2:0 verwandelt wurde. Der Elfmeter war einer von der Sorte „kann man geben, muss man aber nicht“. In den restlichen Minuten der ersten Halbzeit konnten sich die Linkserinnen bei ihrer Torfrau bedanken, dass nicht mehr Tore fielen. In der 41. Min. bekam Sonja Metz gerade noch Fuß zur Abwehr an den Ball und hatte dann Glück, dass der Nachschuss an die Latte ging. Nur eine Minute später musste sie bei einem verlängerten Freistoß erneut eine Glanzparade auspacken um Schlimmeres zu verhindern.

Nach dem Wiederanpfiff entwickelten die Gäste etwas mehr Drang Richtung Leverkusener Tor. Ein von Lena Hinnemann an der Mittellinie getretener Freistoß wurde von Kathrin Spengler aber in die Arme der Torfrau verlängert. Weitere Angriffsbemühungen blieben jedoch ebenfalls erfolglos bis Merima Bujak sich in der 59. Min. bei einem abgewehrten Torschuss ein Herz fasste und den Ball aus ca. 25m Entfernung durch die Arme der Torhüterin zum 2:1 im Netz versenkte. Über den Anschlusstreffer konnten sich die Heerdterinnen genau zehn Minuten freuen bevor in der 69. Min. das 3:1 für die Gastgeberinnen nach einer Ecke fiel. In der 75. Min. hatte Jolina Niewiadomski das 3:2 auf dem Fuß, weil sie der Leverkusener Torfrau den Ball entführte, doch diese warf sich in den Torschuss und konnte ihn abwehren. Im Gegenzug erzielten die Platzdamen mit einem 30m-Schuß in der 78. Min. das 4:1, dem sie in der 84. Min. noch das 5:1 und in der 86. Min. das 6:1 folgen ließen. Beinahe wäre sogar noch das 7:1 gefallen als Sarah Linker CfR-Torhüterin Sonja Metz mit einem Rückpass prüfte, doch dieser gelang gerade noch eine Fußabwehr.

CfR-Trainer Moulay Rhoulimi räumte nach dem Spiel ein, dass die Niederlage – auch in der Höhe – in Ordnung geht. Er sieht noch viel Arbeit vor sich.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Elisa Wilson, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Merima Bujak (75. Natalie Löwe), Jolina Niewiadomski, Lena Hinnemann, Catharina Makosch, Miriam Streier, Antje Heitmann