Düsseldorfer Club für Rasenspiele linksrheinisch 1919 e.V.

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Hier gibt es eine Auswahl an Spielberichten und immer unseren aktuellen Spielplan:

Spielberichte von Sabine Klees:

12. November 2017: Linkserinnen waren nah am Punktgewinn gegen Borussia Bocholt dran

Nach den ersten Trainingseinheiten mit Trainer-Neuzugang Moulay Rhoulimi in der letzten Woche erhofften sich die CfR-Damen neue Impulse für ihr Spiel und gingen daher sehr optimistisch und motiviert zur Sache.

Den ersten Schreckmoment gab es allerdings schon 18 Sekunden nach dem Anpfiff, weil der Ball bereits im Heerdter Tornetz zappelte. Da die Schützin im Abseits gestanden hatte blieb den Platzdamen ein früher Rückstand erspart. Erst einmal machten aber weiterhin die Gäste das Spiel und sorgten bei CfR-Torfrau Jacqueline Heindl für reichlich Arbeit im Strafraum. Ab der 7. Min. drängten dann auch die Gastgeberinnen Richtung Tor und kamen in der 10. Min. durch Jolina Niewiadomski mit einem Gewaltschuss von der Strafraumgrenze aus zum vielumjubelten 1:0-Führungstreffer. Die Bocholterinnen waren nur kurz irritiert und setzten dann ihre energischen Angriffsbemühungen fort. Dabei wurde Jacqueline Heindl und ihrer Abwehr der volle Körpereinsatz abverlangt. Nach 21 Spielminuten kamen auch die Heerdterinnen wieder zu einer Torraumszene durch Eileen Hillmann, die einen Eckball vor das Tor brachte. Eva Vittings Nachschuss ging leider am Tor vorbei. Nach einem weiteren CfR-Angriff, bei dem der Ball im 16er verloren ging, starteten die Gäste in der 28. Min. einen Konter. Plötzlich standen zwei Spielerinnen völlig frei vorm Linkser Tor und es fiel das 1:1. Die Platzdamen schüttelten sehr schnell den Frust über den Ausgleich ab und kamen bei ihrem nächsten eigenen Angriff fast wieder zum Torerfolg als Jolina Niewiadomski den Ball zwar an der Bocholter Torfrau vorbeischob, aber nicht im Tor unterbrachte. 3 Minuten später ergab sich eine weitere Torchance für die Gastgeberinnen. Nach einem Foul an Eileen Hillmann auf Höhe des Strafraums brachte Jolina Niewiadomski den Ball passgenau in den Strafraum, wo er von der Torhüterin gerade noch mit den Fingerspitzen über das Tor gelenkt werden konnte. Die nachfolgende Ecke wurde abgewehrt und wieder überraschten die Gäste die Heerdterinnen mit einem schnellen Konter. Der Ball wurde am Strafraum quergelegt und erneut standen zwei Stürmerinnen frei, so dass das 1:2 in der 33. Min. die logische Konsequenz war. Beim nächsten CfR-Angriff fasste sich Kathrin Spengler ein Herz und zog nach einer Flanke von Eileen Hillmann ab, doch die Bocholter Torfrau warf sich in den Schuss und konnte den Ball abwehren. Nach zwei Glanzparaden von Jacqueline Heindl in der 41. Min. auf der anderen Seite verhinderte in der 45. Min. die Latte einen höheren Rückstand der Platzdamen.

Die zweite Halbzeit begannen die Gäste genauso druckvoll wie die erste, scheiterten jedoch an der Linkser Abwehr oder spätestens an Torfrau Heindl. In der 52. Min. stand Catharina Makosch schon einschussbereit in Strafraumnähe aber die Bocholter Torhüterin kam ihr zuvor. Die nächsten Minuten gehörten wieder den Gästen, die vorerst nichts Zählbares zustande brachten. Stattdessen fasste sich in der 60. Min. erneut Jolina Niewiadomski ein Herz und zog aus 20 m einfach mal Richtung Tor ab. Die Torfrau streckte sich vergeblich und es hieß 2:2. Zwei Freistöße von Jolina Niewiadomski in den nächsten Minuten landete leider jeweils in den Armen von Bocholts Torhüterin und auch der Nachschuss von Lena Hinnemann nahm diesen Weg. In der 66. Min. versuchte Merima Bujak im Alleingang ihr Glück und kam am Strafraum zum Abschluss, bei dem der Ball knapp über das Tor ging. Obwohl beide Teams nun aus allen möglichen Positionen den Torabschluss suchten war das Glück wieder nicht auf Seiten der Linkserinnen als der Ball bei einem Bocholter Angriff in der 82. Min. nicht nur durch die Beine der Abwehr sondern auch durch die von Jacqueline Heindl zum 2:3 ins Tor rollte. Der erneute Ausgleich lag 1 Minute später nach einem Freistoß von Jolina Niewiadomski, den Kathrin Spengler volley verlängerte, in der Luft, doch der Ball landete am Lattenkreuz. Auch in der 88. Min. hatten die Gastgeberinnen noch einmal Pech, weil ein 20 m – Torschuss der Gäste abgefälscht wurde und zum 2:4 im Tornetz einschlug.

Trainer Moulay Rhoulimi war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, weil der läuferische und kämpferische Einsatz gestimmt hat. Darauf lässt sich aufbauen und mit etwas mehr Glück im Abschluss hätte es heute zu einem Punktgewinn gereicht, der mehr als verdient gewesen wäre.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Eva Vitting, Lena Hinnemann, Catharina Makosch (80. Patricija Parlov), Antje Heitmann

6. November 2017: Die 1. CfR Damen gehen gegen den VfL mit 0:7 unter

Im heutigen Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum fiel die Personaldecke der Linkserinnen krankheitsbedingt wieder einmal etwas dünner aus und im Kader waren zudem Spielerinnen, die gerade erst eine Erkältung überstanden hatten. Trotzdem hoffte man endlich einmal etwas Zählbares mit nach Heerdt bringen zu können.

In den ersten 25 Minuten war es wieder ein Spiel fast nur auf das Tor der Gäste und so hatten Torfrau Jacqueline Heindl und ihre Abwehr reichlich zu tun um einen frühen Rückstand zu verhindern. In der 19. Min. kam ihnen dabei die Torlatte zur Hilfe. Nach 26 Spielminuten sah es endlich nach einem Torerfolg für die CfR-Damen aus als die Bochumer Torfrau einen 30m-Schuss von Eileen Hillmann gerade noch am Tor vorbeilenken konnte. Die Verlängerung des Eckstoßes landete an der Latte und der Nachschuss ging knapp am Tor vorbei. Die Freude über die Torchance währte nur kurz, denn im Gegenzug schlossen die Platzdamen einen Angriff, den sie auch nicht abbrachen als Jolina Niewiadomski im Mittelkreis verletzt liegen blieb, mit dem 1:0 ab. Obwohl sich die Gäste weiter um Ballbesitz bemühten verloren sie den Ball viel zu schnell wieder an die Gastgeberinnen. In der 40. Min. konnte Jacqueline Heindl durch eine Glanzparade den Ball zur Ecke klären, doch aus einem Gewusel im Strafraum nach dem Eckball konnten die Bochumerinnen den Ball zum 2:0 über die Torlinie drücken.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste noch einmal gute Torchancen durch Catharina Makosch, die sich immerhin bis in den 5m-Raum durchkämpfte ehe sie vom Ball getrennt wurde, und durch einen Freistoß von Jolina Niewiadomski, bei dem Kathrin Spengler leider am Ball vorbei flog. Als in der 52. Min. nach einem abgewehrten Freistoß für Bochum der Ball im Nachschuss erst am Torpfosten und dann doch zum 3:0 im Tornetz landete ließen die Heerdterinnen dermaßen die Köpfe hängen, dass sie sich in der 64. und 68. Min. die Tore 4 und 5 und in der 84. und 88. Min. die Tore 6 und 7 einfingen. Zwischendurch trafen die Platzdamen zudem noch einmal den Pfosten und einmal die Latte.

CfR-Trainerin Melanie Spengler war nach dem Spiel bedient und stellte fest, dass die Mannschaft heute einen neuen Tiefpunkt erreicht habe.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl (71. Justine Rucinski), Lena Hinnemann, Catharina Makosch (62. Patricija Parlov), Antje Heitmann

29. Oktober 2017: Gegen SV Menden noch kein Licht am Ende des Tunnels

Mit einer relativ gut gefüllten Ersatzbank und dem festen Willen heute Punkte zu holen traten die Linkserinnen gegen den Mitaufsteiger SV Menden an.

Bereits in den ersten Minuten erschienen die Gastgeberinnen mehrmals vor dem Mendener Tor scheiterten aber jeweils an der guten Torfrau Kristin Kosel. Auch die Gäste erspielten sich nach Freistößen Torchancen jedoch war an CfR-Torhüterin Jacqueline Heindl ebenfalls kein Vorbeikommen. Eine sehr gute Torchance hatten die Platzdamen in der 10. Min. durch Lena Hinnemann, die den Ball mit links auf das gegnerische Tor schoss. Die Torfrau konnte gerade noch ins Toraus klären. Die nachfolgende Ecke ging im Nachschuss leider über das Tor. Bei einem Freistoß für den CfR von der Mittellinie aus blieb Kathrin Spengler nach einem Getümmel im Strafraum liegen konnte jedoch nach einer kurzen Behandlungspause weiterspielen. In der Folge machten die Gäste mehr Druck und tauchten immer wieder mit langen Bällen, die erst einmal nichts einbrachten, am Heerdter Strafraum auf. In der 26. Min. rutschte Jacqueline Heindl an einem Angriffsball der Gäste vorbei und auch die Linkser Abwehr kam zu spät, so dass Carolin Simon für die Mendenerinnen den Ball aus kurzer Entfernung zum 0:1 über die Torlinie drücken konnte. Obwohl die Platzdamen in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit das Spiel machten, konnten sie sich kaum hochkarätige Chancen erspielen und wenn doch, dann folgten harmlose Abschlüsse.

Die Gastgeberinnen gingen motiviert in die zweite Spielhälfte, denn die knappe Führung ließ ja durchaus noch Hoffnungen auf einen Punktgewinn zu. Allerdings häuften sich jetzt wieder die Angriffe der Gäste, so dass Jacqueline Heindl genug zu tun bekam. In der 47. Min. konnte sie einen Torschuss gerade noch über das Tor lenken. Nach einem weiteren Mendener Angriff landete der Ball im 16er, wo ihn Isabelle Halang aus spitzem Winkel zum 0:2 im Tornetz versenkte. Trotz weiterer Torchancen für die Gastgeberinnen wollte der Ball heute einfach nicht im gegnerischen Tor landen. In der 64. Min. sahen die Linkser Fans den Ball schon im Tor, aber die Torfrau des SV Menden fängt ihn noch im Nachfassen und Fallen. Auch ein Torschuss von Kathrin Spengler eine Minute später hätte eigentlich im Tor einschlagen müssen, aber an Stelle der schon überwundenen Torhüterin klärte eine Abwehrspielerin knapp vor der Torlinie. Auf der Gegenseite verhinderte Jacqueline Heindl mit zwei Glanzparaden einen höheren Rückstand. Obwohl die Heerdterinnen bis zum Abpfiff kämpften sprang in der 90. Minute nur noch ein Pfostentreffer von Elisa Wilson heraus.

CfR-Trainerin Melanie Spengler konnte ihrer Mannschaft heute keinen Vorwurf machen, stellte aber fest, dass momentan einfach ziemlich viel gegen ihr Team läuft.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Elisa Wilson, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Merima Bujak (68.Eva Vitting), Patricija Parlov, Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Lena Hinnemann, Catharina Makosch (68. Natalie Löwe), Antje Heitmann

22. Oktober 2017: Auch kein Sieg der 1. CfR Damen gegen GSV Moers

Gegenüber dem letzten Sonntag hatte sich die personelle Lage der 1. CfR-Damen nicht verbessert. Zwar ist Merima Bujak nach überstandenem Mittelfußbruch wieder ins Team zurückgekehrt, aber nun fällt Vivien Hänell für ca. 6 Wochen wegen eines Bänderrisses aus. So musste Trainerin Melanie Spengler auch heute wieder Verena Bellinghoven, die sich zurzeit beruflich in Hamburg aufhält, bitten für ihren Einsatz die mehrstündige Zugfahrt auf sich zu nehmen.

Bereits der erste Angriff der Platzdamen konnte nur zu Lasten einer Ecke geklärt werden, bei der Ball hinter dem Tor landete. In der Folge versuchten es die Gastgeberinnen einige Male mit gefährlichen Weitschüssen, die jedoch jeweils knapp am Tor vorbeigingen. In der 8. Min. sorgte ein Freistoß für Moers auf Höhe des Heerdter Strafraums für Gefahr doch eine GSV-Stürmerin sprang am Ball vorbei und er landete in den Armen von CfR-Torfrau Jacqueline Heindl. Kurze Zeit später kamen auch die Gäste dem gegnerischen Tor mit einer Flanke von Jolina Niewiadomski in den Strafraum näher, aber der Schuss wurde abgewehrt. In der 19. Spielminute hielt der Heerdter Anhang kurzzeitig die Luft an als Jacqueline Heindl bei mit einer Gegenspielerin im Strafraum zusammenprallte. Beide standen jedoch bald wieder auf den Beinen und konnten weiterspielen. In den nächsten Minuten erarbeiteten sich die Linkserinnen weitere Schussmöglichkeiten rund um den Strafraum und kamen in der 27. Min. einem Treffer sehr nah. Leider flog Catharina Makosch im 5m-Raum knapp an dem Ball vorbei, der nach einer Flanke in ihrer Nähe aufschlug. Im Gegenzug machten es die Platzdamen besser und erzielten 2 Minuten später durch Nadine Spitalar, die den Ball an der herausgeeilten Jacqueline Heindl vorbeischob, das 1:0. Während die Gastgeberinnen ihre Angriffe mit - vorerst folgenlosen - Schüssen Richtung CfR-Tor abschließen konnten scheiterten die Gäste weiterhin spätestens am Strafraum. Ein Weitschuss von Lena Hinnemann aus 25m landete in der 38. Min. in den Armen der Moerser Torfrau. Mit der knappen Führung für die Heimmannschaft ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit änderte sich am Spielgeschehen nichts Grundlegendes. Die Platzdamen beschäftigten immer wieder CfR-Torfrau Jacqueline Heindl und es gab kaum einmal Entlastungsangriffe bis zum Tor auf der anderen Seite des Spielfeldes. So war das 2:0 in der 56. Min. die logische Konsequenz. Wiederum Nadine Spitalar machte sich im Alleingang mit dem Ball auf Richtung Heerdter Tor, die Abwehr konnte nur hinterher laufen und auch die Linkser Torfrau konnte den Einschlag nicht verhindern. Der nächste Angriff der Gastgeberinnen über Nadine Spitalar glich dem vorigen nahezu vollständig bis auf die Tatsache, dass der Ball am Tor vorbei flog. Obwohl sich die Gäste nicht aufgaben reichte es in der 72. Min. nur zu einem langen Ball aufs Tor, den die Moerser Torfrau problemlos fangen konnte. Nach einem verunglückten Rückpass der Platzdamen kamen die Heerdterinnen noch zu einer Ecke, die aber auch nichts einbrachte. Auf der anderen Seite waren die Moerser Damen in der 77. Min. nach einer Ecke noch nicht erfolgreich, weil der Ball über das Tor hinweg geklärt werden konnte, aber mit dem daraus resultierenden weiteren Eckstoß und der Kopfballverlängerung von Patricia Michalak fiel in der 78. Min. das 3:0. Nun war bei den Gästen endgültig die Luft raus. Zu allem Übel verletzte sich in der 85. Min. auch noch die unermüdliche Verena Bellinghoven am Knie. Sie konnte die Rückreise nach Hamburg nur humpelnd antreten.

CfR-Trainerin Melanie Spengler stellte nach dem Abpfiff fest, dass man sich für das Spiel viel vorgenommen hatte und zu wenig davon umsetzen konnte um heute etwas Zählbares mitnehmen zu können.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (87. Justine Rucinski), Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Merima Bujak (88. Miriam Streier), Jasmin Mende, Jolina Niewiadomski, Lena Hinnemann, Catahrina Makosch, Antje Heitmann

16. Oktober 2017: Auch gegen SV Uevekoven kein Sieg der 1. CfR Damen

Das vierte Heimspiel der Saison bestritten die Linkserinnen gegen die Sportfreunde Uevekoven. Personell sah es heute vor allem auch deshalb etwas besser aus, weil die spielfreien zweiten CfR-Damen Eva Vitting und Lena Seipold ausliehen.

Das Spiel begann wie schon die letzten Begegnungen der Platzdamen in der Regionalliga mit viel Druck der Gegnerinnen, die bei einem Angriff in der 10. Min. den Ball am Strafraum querlegten, so dass die Uevekovener Angreiferin nur noch zum 0:1 einschieben musste. Und die Gastgeberinnen kamen – ebenfalls wie in den meisten anderen Spielen bisher – erneut oft nur bis zum Strafraum der Gäste. Da war das 0:2 in der 37. Min. die logische Folge, als eine Flanke in den Heerdter Strafraum ins Tornetz verlängert wurde. Kurz darauf hatten die Gastgeberinnen wieder einmal eine Verletzte zu beklagen. Vivien Hänell war ohne Fremdeinwirkung umgeknickt und wird mit einem Bänderriss ihrer Mannschaft für 4 – 6 Wochen fehlen.

Nach der Halbzeitpause zeigten die Linkserinnen zwar eine Leistungssteigerung, die jedoch erst einmal nichts Zählbares einbrachte. Stattdessen erhöhten die Gäste in der 59. Min. nach einer Ecke auf 0:3. Nur 7 Minuten später fiel nach einem ziemlichen Gedränge im Strafraum und verzweifelten Klärungsversuchen von Torfrau Jacqueline Heindl und ihrer Abwehr auf der Torlinie auch noch das 0:4.

In der 68. Spielminute gab es den Ehrentreffer für die Gastgeberinnen. Jolina Niewiadomski erzielte aus ca. 30 m Entfernung über die weit vor dem Tor agierende Torhüterin hinweg das 1:4. Den Schlusspunkt dieses Spiels setzten dann wieder die Gäste mit dem 1:5 in der 77. Min.

Co-Trainer Marek Niewiadomski, der heute die verhinderte Melanie Spengler vertrat, fehlten nach dem Abpfiff die Worte.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (72. Miriam Streier), Eva Vitting, Eileen Hillmann, Vivien Hänell (42. Elisa Wilson), Jasmin Mende (72. Lena Seipold), Jolina Niewiadomski, Lena Hinnemann, Catharina Makosch, Antje Heitmann

08. Oktober 2017: Deutliche 6:0 Niederlage der 1. CfR Damen bei SC Fortuna Köln

Immer noch ersatzgeschwächt mussten die Linkserinnen heute zum Tabellendritten Fortuna Köln reisen.

Das Spiel gestaltete sich von Beginn an recht einseitig in der Spielhälfte der Gäste mit vielen Angriffen der Kölnerinnen. CfR-Torfrau Jacqueline Heindl bekam reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen und verhinderte erst einmal einen frühen Torerfolg der Platzdamen. Während diese immer wieder für Gefahr vor dem Heerdter Tor sorgten schafften es die Linkserinnen mit ihren Angriffsbemühungen allenfalls bis zum gegnerischen Strafraum. In der 21. Min. war dann auch Jacqueline Heindl bei einem Nachschuss machtlos und es hieß 1:0. Am Spielverlauf änderte sich in der Folge nichts und mit dem 2:0, dass in der 43. Min. nach einem Querpass in den Strafraum und einer Verlängerung ins Tor fiel, waren die Gäste als Halbzeitergebnis noch gut bedient.

Nach der Pausenansprache von Trainerin Melanie Spengler begannen die Linkserinnen die zweite Halbzeit mutiger und kamen in der 46. Min. nach einer Flanke von Kathrin Spengler in den 16er zu einem Torschuss von Catharina Makosch, der jedoch in den Armen der Fortuna-Torfrau landete. Nach einem abgewehrten Heerdter Freistoß starteten die Gastgeberinnen einen Konter, spielten Jacqueline Heindl aus und schoben den Ball in der 48. Min. an ihr vorbei zum 3:0 ins Tor. Das 4:0 ließ dann immerhin 23 Minuten auf sich warten. In der 71. Min. erreichte die CfR-Torhüterin den Ball beim Rauslaufen nicht und eine Kölner Spielerin verlängerte ihn mit dem Kopf ins Tornetz. Nach einem Foul an Lena Hinnemann entschied der Schiedsrichter in der 73. Min. auf Freistoß aus ca. 20 m Torentfernung. Der Schuss von Elisa Wilson wurde abgewehrt und der Nachschuss ging über das Tor. 6 Minuten später war es wieder ein Freistoß, der die Gäste dem Ehrentreffer näher brachte. Jolina Niewiadomski zog aus 25 m ab und die Torfrau parierte die Ballverlängerung von Kathrin Spengler. Der Nachschuss - wiederum von Kathrin Spengler - ging dann neben das Tor. In der 83. Min. erhöhten die Gastgeberinnen mit einem ins Tor verlängerten Freistoß auf 5:0 und setzten in der 89. Min. den Schlusspunkt mit dem 6:0 aus ca. 10 m-Torentfernung.

CfR-Trainerin Melanie Spengler fehlten nach dem Abpfiff ein wenig die Worte. Ihre Mannschaft war insgesamt viel zu ängstlich aufgetreten. Das war eindeutig ein Spiel zum Vergessen.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Natalie Löwe, Verena Bellinghoven (80. Justine Rucinski), Elisa Wilson, Kathrin Spengler, Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski, Lena Hinnemann, Catharina Makosch (80. Miriam Streier), Antje Heitmann

01. Oktober 2017: Knappe Niederlage der 1. CfR Damen gegen neuen Tabellenführer Germania Hauenhorst

Bericht von Janine Schulz und Sabine Klees

Personell waren die Linkserinnen heute zumindest im Torwartbereich besser aufgestellt als am letzten Sonntag, denn beide Torfrauen standen zur Verfügung. Ansonsten sah es wegen der zahlreichen Verletzten noch nicht wirklich gut aus, aber immerhin kam der CfR auf insgesamt zwölf einsatzfähige Feldspielerinnen.

Die 1. Halbzeit begann intensiv und hektisch und brachte bereits in der 2. Min. einen Torschuss und zwei Minuten später eine Ecke für die Gäste. Bei den Platzdamen dauerte es mit einer ersten Offensivaktion schon bis zur 8. Min. In der 12. Min. hatten dann die Hauenhorsterinnen Grund zur Freude. Nach einer Kombination über die rechte Seite wurde der Ball mit einer Flanke vors Tor gebracht und von Alexandra Mallwitz ins linke Toreck zum 0:1 versenkt. Der nächste Torschuss der Gäste ließ nur zwei Minuten auf sich warten, bereitete aber Jacqueline Heindl im CfR-Tor ebenso wenig Probleme wie in der 17. Min. eine Ecke von Hauenhorst. Nach 23 Spielminuten hatten die Gastgeberinnen Glück, dass die Gäste bei einem Torschuss nur die Latte trafen. Acht Minuten später starteten die Linkserinnen einen Angriff über links mit einer Diagonalflanke auf Antje Heitmann, doch die Torfrau war zur Stelle und hielt den Torschuss. Vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff hatte Jolina Niewiadomski den Ausgleich auf dem Fuß, aber der Ball landete am Torpfosten.

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste mit einem schnellen Ausbau der Hauenhorster Führung zum 0:2 in der 53. Min. durch Lena Wermelt. Im Gegenzug landete eine Flanke von Antje Heitmann in den Armen der Gäste-Torfrau. In der 66. Min. hatten endlich auch die Heerdterinnen Grund zum Jubeln. Kathrin Spengler spielte den Ball von der linken Seite auf Antje Heitmann, die an der rechten Linie lief. Die Flanke von Antje Heitmann erwartete Jolina Niewiadomski am 2. Pfosten um den Ball zum 1:2 einzunetzen. Die nächste Linkser Großchance ergab sich 10 Minuten später wieder nach einer Flanke von Antje Heitmann, die von Kathrin Spengler direkt abgenommen wurde, aber leider nicht zum Torerfolg führte. Dem Ausgleich kam Elisa Wilson in der 77. Min. mit einem erneuten Pfostentreffer da schon viel näher. 6 Minuten später sorgte ein Freistoß für Hauenhorst aus 22 Meter Torentfernung für Gefahr, aber Jacqueline Heindl war zur Stelle. Nach einem Torschuss in der 85. Min. kam eine Hauenhorster Spielerin im CfR-Strafraum zu Fall, woraufhin der Trainer einen Elfmeter reklamierte. Der Schiedsrichter ließ sich davon nicht beeindrucken und weiterspielen. Die Platzdamen kämpften bis zum Abpfiff um den Ausgleich, kamen aber nur noch zu einer Offensiv-Aktion nach einem Einwurf auf der Höhe der Eckfahne.

CfR-Trainerin Melanie Spengler stellte nach dem Spiel fest, dass ihre Mannschaft sich bei den Gegentoren kollektiv im Tiefschlaf befand. Danach hat das Team aber Moral gezeigt und noch zwei gute Möglichkeiten zum Ausgleich gehabt.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Natalie Löwe (80. Justine Rucinski), Verena Bellinghoven, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Vivien Hänell, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl (70. Elisa Wilson), Lena Hinnemann, Antje Heitmann,

24. September 2017: Bittere Niederlage der 1. CfR Damen in Aachen

Waren die 1. CfR-Damen in den vergangenen drei Meisterschaftsspielen personell schon nicht auf Rosen gebettet, so gingen sie heute richtig auf dem Zahnfleisch. Trainerin Melanie Spengler standen genau 11 Spielerinnen zur Verfügung und da war sie schon eingerechnet. Mehrere Spielerinnen waren beruflich verhindert und Catharina Makosch hatte ein Trainingsunfall außer Gefecht gesetzt. Da beide Torhüterinnen ausfielen stellte sich Stürmerin Jolina Niewiadomski ins Tor. Sie hatte als Jugendliche immerhin schon einmal eine Torwartschulung beim Verband durchlaufen und deshalb – neben ihrer Größe – die besten Voraussetzungen des Rumpf-Teams.

Bereits der erste Angriff der Platzdamen sorgte für große Gefahr im Linkser Strafraum, aber Torfrau und Abwehr schafften es in Teamwork ein Tor zu vereiteln. In der 5. Min. hatten auch die Gäste eine gute Torchance bei einer von Justine Rucinski getretenen Ecke, doch Kathrin Spengler flog mit dem Kopf knapp am Ball vorbei. In den nächsten Minuten bombardierten die Gastgeberinnen ein ums andere Mal vergeblich das Tor von Jolina Niewiadomski mit ihren Angriffen. Bei einem weiteren Angriff wurde die CfR-Torfrau im Strafraum gefoult, trotzdem erkannte der Schiedsrichter auf Ecke für Aachen. Da hätte sich mancher Heerdter den Videobeweis gewünscht, denn die Verlängerung des Eckstoßes landete in der 20. Min. zum 1:0 im Tor. Während in der Folge die Gäste meistens nur bis zur Mittellinie kamen, waren die Aachenerinnen eher in Tornähe ohne daraus etwas Zählbares zu machen. In der 35. Min. kam der Ball nach einem Freistoß für die Alemanninnen wieder vor das CfR-Tor, Jolina Niewiadomski faustete ihn weg und traf dabei unglücklich Melanie Spengler. Möglicherweise war auch noch eine Aachenerin beteiligt. Das Ergebnis der Aktion war jedenfalls, dass Melanie Spengler zu Boden ging und dann kurz ohnmächtig wurde. Vorsichtshalber brachte sie ein Krankenwagen in das nahegelegene Klinikum Aachen. Dort diagnostizierten die Ärzte eine leichte Gehirnerschütterung. Inzwischen ist Melanie Spengler wieder wohlbehalten in Düsseldorf angekommen.
Als einzige Auswechselspielerin hatte sich – nach dem Spiel ihrer eigenen Mannschaft in Wuppertal – wieder einmal Eva Vitting zur Verfügung gestellt, die genau zum Zeitpunkt des Unfalls am Aachener Sportplatz eintraf. Nach einer insgesamt 20minütigen Unterbrechung wurden die restlichen zehn Minuten der ersten Halbzeit nachgespielt, die jedoch auf beiden Seiten nichts einbrachten.
Die zweite Halbzeit begann und in der 47. Min. erhöhten die Platzdamen nach einem ziemlichen Gewühl im Heerdter Strafraum auf 2:0. Die Linkserinnen steckten nicht auf und kamen in der 56. Min. dem Anschlusstreffer schon recht nahe als Lena Hinnemann einen Freistoß von Justine Rucinski mit dem Kopf neben das Tor verlängerte. Der nächste Freistoß 5 Minuten später war da schon erfolgreicher, weil ihn Petra Hoffmann aus ca. 20 m zum 2:1 ins Aachener Tor verlängerte. Obwohl die CfR-Damen weiterhin um den Ausgleich kämpften erhöhten die Gastgeberinnen weiter den Druck auf das Linkser Tor. Während bei den Heerdterinnen langsam die Kräfte nachließen brachten die Platzdamen ab der 65. Min. drei frische Spielerinnen. In der 80. Min. hatten dann die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen mit dem 3:1 Erfolg. Das nächste Tor fiel nur vier Minuten später, wurde aber vom Schiedsrichter wegen eines vorangegangenen Fouls an einer CfR-Spielerin nicht anerkannt. Mit dem 4:1 nach einer Ecke in der 88. Min. setzten die Aachenerinnen den Schlusspunkt unter diese Partie.

CfR-Assistenzcoach Marek Niewiadomski ärgerte sich nach dem Spiel über die Niederlage, weil mit der normalen Stammformation der Linkserinnen hier durchaus ein Sieg möglich gewesen wäre. An der kämpferischen Leistung der Mannschaft hatte er nichts auszusetzen.

 

Für den CfR spielten:
Jolina Niewiadomski; Sarah Linker, Natalie Löwe, Melanie Spengler (39. Eva Vitting), Eileen Hillmann, Justine Rucinski, Kathrin Spengler, Vivien Hänell, Lena Hinnemann, Petra Hoffmann, Miriam Streier


17. September 2017: Erster Regionalliga Punkt für die CfR Damen genen SGS Essen II

Im heutigen Heimspiel trafen die Linkserinnen auf den Tabellenzweiten, die U20 von SGS Essen, gegen die man in der Vorbereitung mit 2:1 erfolgreich war. Dementsprechend keimte die Hoffnung, dass mehr zu holen sein würde als in den anderen beiden Spielen, obwohl sich die personelle Situation bei den CfR-Damen nicht verbessert hat und mit Sarah Linker und Patricija Parlov zwei zusätzliche Verletzte zu beklagen sind.

Bereits mit den ersten beiden Angriffen tauchten die Gäste gefährlich am Heerdter Tor auf, bevor auch die Gastgeberinnen in Tornähe kamen, was ihnen nachfolgend zwei – folgenlose - Ecken einbrachte. Im weiteren Spielverlauf kam es immer wieder zu schnellen Vorstößen der Essenerinnen Richtung CfR-Tor, so dass Torfrau Jacqueline Heindl und ihre Abwehr nicht wenig zu tun hatten. Als in der 23. Min. eine Gäste-Spielerin den Ball per Heber über Jacqueline Heindl hinweg spielte sahen die meisten Zuschauer ihn schon im Tornetz zappeln, aber er landete am Pfosten. Obwohl die Platzdamen bis zum Halbzeitpfiff aufopferungsvoll um jeden Ball kämpften waren Torchancen eher Mangelware. Allerdings brachten auch die Gäste nichts Zählbares zustande.

Nach der Pause drängten die Essenerinnen weiter energisch - und manchmal auch etwas übermotiviert - auf den Führungstreffer. Jetzt sorgten aber die Gastgeberinnen selbst durch Angriffe für Beschäftigung der SGS-Torhüterin und erspielten sich ebenfalls Torchancen. Trotz aller Bemühungen auf beiden Seiten waren Abwehr und Torhüterinnen heute jedoch nicht zu überwinden.

In der letzten Viertelstunde des Spiels war die Spannung auf der Heerdter Bank kaum noch auszuhalten. Immer wieder wurden die Spielerinnen lautstark angespornt noch einmal alles zu geben und die meistgestellte Frage lautete: „Wie lange noch?“. Als endlich der Schlusspfiff ertönte war den Gastgeberinnen die Freude über den ersten – wirklich hart erkämpften – Punkt deutlich anzusehen.

Die aus dem Urlaub zurückgekehrte CfR-Trainerin Melanie Spengler stellte fest, dass die Mannschaft heute sehr viel investierte und für ihren Aufwand belohnt wurde. Auch taktisch hatte sie eine sehr starke Vorstellung gesehen.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Eva Vitting, Lena Hinnemann, Eileen Hillmann, Kathrin Spengler, Vivien Hänell (78. Justine Rucinski), Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Catharina Makosch, Miriam Streier (58. Petra Hoffmann), Antje Heitmann

10. September 2017: Kein Sieg der 1. CfR Damen gegen Borussia Mönchengladbach II

Das erste Auswärtsspiel der Saison führte die Linkserinnen nach Mönchengladbach, von der Entfernung her der nächste Nachbar in der Regionalliga West.
Auch heute wieder ging die Mannschaft personell auf dem Zahnfleisch, konnte z. B. nur mit einer Torfrau anreisen, musste sich erneut Eva Vitting von den 2. Damen ausleihen und hatte mit Miriam Streier und Elisa Wilson zwei „Stand-by-Spielerinnen“ im Kader, die ihre Fußballschuhe wirklich nur noch im Notfall schnüren wollen.
Trotz der nicht gerade rosigen Vorzeichen wollte man besser abschneiden als am letzten Sonntag.

Die Mönchengladbacherinnen – ebenfalls noch ohne Punktgewinn - waren natürlich mit dem gleichen Ziel angetreten. Das Spiel fand auf dem etwas holprigen Rasenplatz statt, obwohl auch der Kunstrasenplatz zur Verfügung gestanden hätte.

Die Gastgeberinnen machten vom Anpfiff an Druck, kamen ihrem ersten Treffer durch einen Pfostenschuss in der 6. Min. schon recht nahe und sorgten auch in der Folge immer wieder für Gefahr in der Heerdter Hälfte. Umso überraschender kam daher der Führungstreffer für den CfR in der 21. Min. Nach einem Linkser Angriff spielte die Torfrau den Ball zu einer Abwehrspielerin, die bei dem Versuch den Ball nach vorne zu schlagen Eileen Hillmann traf. Von ihr aus trudelte der Ball gemächlich, aber unhaltbar zum 0:1 über die Torlinie. Nur zwei Minuten später lag das 0:2 in der Luft, doch Catharina Makosch traf nur das Außennetz. In der Folge setzten die Platzdamen den Gästen weiter zu und kamen immer wieder in Strafraumnähe, scheiterten jedoch an Torfrau Jacqueline Heindl und ihrer Abwehr oder an der eigenen Abschlussschwäche. Mit Einsatz und auch Glück brachten die Heerdterinnen die Führung in die Pause.

Nach dem Wiederanpfiff erhöhten die Gastgeberinnen den Druck und gingen nun auch noch rustikaler zur Sache als in der ersten Halbzeit. Die Folge war in der 54. Min. der Ausgleich zum 1:1 als die Linkser Abwehr Barbara Müller unbehelligt Richtung Tor marschieren ließ. Nur 5 Minuten später war es Hannah Lenzen, die sich im 16er den Ball nach einer Flanke erlief und ihn zum 2:1 über die Torlinie schob. Noch war für die Gäste nichts verloren und so bemühte man sich um den Ausgleich, dem Antje Heitmann in der 71. Min. recht nahe kam, aber der Ball flog am Tor vorbei. Stattdessen fingen die Platzdamen nach einer Ecke für den CfR den Ball ab und starteten einen Konter. Der Ball wurde am Strafraum quergespielt und Lidia Nduka netzte zum 3:1 ein. Nun merkte man den Linkserinnen langsam an, dass die Beine vom ungewohnten und tiefen Rasenplatz schwer wurden. Trotzdem hatte Catharina Makosch in der 85. Min. eine nahezu 100%ige Torchance als sie allein vor der Mönchengladbacher Torfrau stand, die den Ball aber abwehren konnte.

Zu allem Übel kassierten die Gäste in der 89. Min. auch noch das 4:1 nach einem von Barbara Müller direkt verwandelten Freistoß aus 17 m Entfernung. Torfrau Jacqueline Heindl war bei einem Abwehrversuch mit der Hand außerhalb des Strafraums geraten.

Co-Trainer Marek Niewiadomski, der heute wieder an der Linie stand, war mit der kämpferischen Leistung der Mannschaft zufriedener als am letzten Sonntag, sah aber weiterhin Defizite im Zweikampf und in der Ballbehauptung.

 

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Eva Vitting, Verena Bellinghoven, Eileen Hillmann, Patricija Parlov (67. Vivien Hänell), Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Lena Hinnemann, Catharina Makosch, Antje Heitmann

03. September 2017: Die 1. CfR Damen unterliegen Warendorf SU mit 2:7

Im ersten Regionalliga-Spiel der Saison trafen die ersatzgeschwächten Linkserinnen auf die Warendorfer SU. Aufgrund zahlreicher verletzter und einiger urlaubender Spielerinnen musste wieder einmal auf die Hilfe der 2. Damenmannschaft in Person von Eva Vitting und Lena Seipold zurückgegriffen werden, die allerdings beide schon ein Spiel in den Knochen hatten.

Die Mannschaft war noch nicht richtig im Spiel angekommen als es in der 2. Min. bereits im Heerdter Tor rappelte, nachdem eine kurz gespielte Warendorfer Ecke mit dem Kopf zum 0:1 verlängert wurde. Während der nächsten zehn Minuten kamen die Platzdamen immerhin schon mal in die Nähe des Warendorfer Strafraums, aber die Gäste legten nach einem 35m-Freistoß in der 13. Min. wieder durch eine Kopfballverlängerung das 0:2 nach. Während sich CfR-Torfrau Sonja Metz auch in der Folge nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen konnte waren die Angriffe der Gastgeberinnen eher dünn gesät. 11 Minuten lang hielten die CfR-Abwehr und Sonja Metz den Warendorfer Stürmerinnen stand ehe der Ball zum 0:3 im Tor landete. Die Heerdterinnen konnten sich auch weiterhin bei ihrer Torhüterin bedanken, dass die Torausbeute der Gäste sich „erst“ in der 44. Min. durch eine Vorlage der Linkser Abwehr auf 0:4 erhöhte. Dem 0:4 ließen die Warendorferinnen in der 45+2. Min. nach einem Freistoß aus 20m Torentfernung im Nachschuss dann auch das 0:5 folgen.
Mit dem Gefühl so etwas im Niederrheinpokalfinale gegen SV Walbeck schon mal erlebt zu haben ging es für die Heerdter Spielerinnen und ihre Fans in die Pause.

Die zweite Halbzeit war gerade einmal 5 Minuten alt als die Gäste ihre Torausbeute auf 0:6 erhöhten. Nach einem abgewehrten Querpass im 16er rutschte eine Warendorferin in den Ball und schob ihn ins Tor. Nun endlich, wenn auch spät, gab es wieder Lebenszeichen von den Linkserinnen. Eileen Hillmann zog in der 56. Min. aus ca. 20 m ab und schoss den Ball nur knapp neben das Tor. 3 Minuten später konnten die Platzdamen von Glück sagen, dass ein Schuss der Gäste an der Torlatte landete. Überhaupt wurden die Warendorfer Damen im Abschluss etwas ungenauer, während die Gastgeberinnen in der 66. Min. bei einer richtig guten Torraumszene nicht mit einem Tor belohnt wurden. Es dauerte weitere 10 Minuten bis die Heerdter Grund zum Jubeln haben sollten. Neuzugang Catharina Makosch erzielte mit ihrem ersten Pflichtspieltor für den CfR das 1:6. Leider erhöhten die Gäste in der 79. Min. nach einem Gewusel im Strafraum noch auf 1:7, aber Catharina Makosch legte mit ihrem zweiten Tor des Spiels in der 83. Min. das 2:7 nach, als sie bei einem Ballverlust der Warendorferinnen am eigenen Strafraum hellwach war. Nur eine Minute später war Jolina Niewiadomski immerhin noch ein Lattentreffer aus 30m –Torentfernung vergönnt, aber ansonsten blieb es bei dem Ergebnis, das den Linkser Damen – zieht man nur die zweite Halbzeit heran – wenigstens ein Unentschieden bescherte.

Co-Trainer Marek Niewiadomski, der die im Urlaub weilende Melanie Strangulis an der Linie vertrat, befand dass die Mannschaft die 1. Halbzeit komplett verschlafen und den Gegnerinnen viel zu viel Raum gelassen habe. In der 2. Halbzeit lief es besser, aber immer noch nicht so, wie man es von jeder einzelnen Spielerin erwarten konnte.

 

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven, Catharina Makosch, Eileen Hillmann, Justine Rucinski (46. Patricija Parlov), Vivien Hänell (77. Miriam Streier), Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl (46. Eva Vitting), Lena Hinnemann, Antje Heitmann


05. Juni 2017: CfR Frauen gewinnen erneut gegen Tusa 06 den Kreispokal

Im letzten Spiel der Saison trafen die Linkserinnen auf der Platzanlage von Sportring Eller im Finale des Frauenkreispokals auf die Landesligamannschaft von Tusa 06. Wie im letzten Jahr trafen auch heute die beiden am höchsten spielenden Düsseldorfer Damenmannschaften aufeinander.
Während die Heerdterinnen sich den Frust über das am vergangenen Mittwoch verlorene Finale im Niederrheinpokal gegen SV Walbeck von der Seele spielen wollten konnte man davon ausgehen, dass die Tusa-Damen nach dem wieder verpassten Aufstieg sich wenigstens mit dem Kreispokal belohnen wollten.
Von Beginn an waren die CfR-Damen die spielbestimmende Mannschaft und hätten bereits in der 2. Min. in Führung gehen können, wenn nicht Torfrau Larissa Kröhling bei einem Schuss von Sarah Bauer aus spitzem Winkel gerade noch die Hand an den Ball bekam. In der 13. Min. gingen die Linkserinnen dann verdient in Führung als Sarah Linker nach einer Ecke den Ball zum 0:1 ins Tor köpfte. Wegen einer Verletzung von Sarah Bauer und der daraus folgenden Auswechslung in der 19. Min. mussten die Heerdterinnen einige Minuten mit nur 10 Spielerinnen überstehen, aber Tusa konnte den Vorteil nicht nutzen. Dafür gelang den Linkserinnen bei einem Angriff in der 24. Min., bei dem Chantal Huppertz den Ball in den Lauf von Antje Heitmann spielte das 0:2, als Kathrin Spengler den von Antje Heitmann in den Strafraum geflankten Ball nur noch mit dem Kopf ins Tor nicken musste. Nur 6 Minuten später hatte erneut der CfR Grund zum Jubeln. Nach einer Flanke von Merima Bujak Richtung Tor stand Jolina Niewiadomski genau richtig und köpfte den Ball zum 0:3 ein. In der restlichen Viertelstunde der ersten Halbzeit hatten die Regionalliga-Aufsteigerinnen aus Heerdt noch weitere Torchancen, die sie jedoch nicht verwandeln konnten.
Nach dem Wiederanpfiff zeigten sich die Spielerinnen aus Flehe motiviert an dem Spielstand noch etwas zu ändern, während die Linkserinnen, die in der ersten Spielhälfte bei ihren Toren Köpfchen bewiesen hatten, – auch wegen der schweißtreibenden Temperaturen - einen Gang zurück schalteten. Dadurch plätscherte das Spiel ein wenig vor sich hin und CfR-Torfrau Jacqueline Heindl bekam mehr zu tun ohne jedoch ernsthaft in die Gefahr eines Gegentreffers zu geraten. Auf der anderen Seite kamen die Heerdterinnen in der 49. Min. zu einem Lattentreffer von Kathrin Spengler. Bis zum Abpfiff gab es keine weiteren Torerfolge zu verzeichnen und so fuhren die CfR-Damen einen nie gefährdeten 3:0-Sieg ein.
Mit dem Titel des Kreispokalsiegers 2017 gelang den Linkserinnen in dieser Saison das „Triple“ nach dem Kreishallenpokalsieg im Januar 2017 und der Niederrheinligameisterschaft.

Nach den aufregenden letzten Wochen freut sich nun das ganze Team auf die fußballfreie Zeit und startet am nächsten Wochenende zur Mannschaftsfahrt nach Holland bevor es voraussichtlich Anfang bis Mitte Juli mit der Vorbereitung auf die kommende Regionalligasaison losgeht.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Elisa Wilson, Chantal Huppertz, Jolina Niewiadomski, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jasmin Mende (77. Natalie Löwe), Jessica Dannehl, Sarah Bauer (19. Vivien Hänell), Antje Heitmann (77. Verena Bellinghoven)













31. Mai 2017: CfR Damen unterliegen dem SV Walbeck im Niederrheinpokalfinale deutlich mit 2:5

Im Finale des ARAG-Niederrheinpokals 2017 trafen die Regionalliga-Aufsteigerinnen des CfR Links auf eigenem Platz mit dem SV Walbeck auf den Dauerkonkurrenten und Niederrheinliga-Vizemeister, der selbst nur knapp den Aufstieg in die Regionalliga verpasst hatte.
In der gerade abgelaufenen Meisterschaftssaison hatten beide Teams im direkten Vergleich jeweils ihre Auswärtsspiele gewonnen, so dass eigentlich der SV Walbeck als Favorit ins Spiel ging.
Die Kulisse war mit fast 500 Zuschauern (incl. Kindern, Jugendlichen, Funktionären des FVN) – davon ca. 150 aus Walbeck – sehr beeindruckend und kam auch durch die CfR-Einlaufkinder dem DFB-Pokal-Finale fast ein wenig nahe.
Das Spiel, das von einem reinen Schiedsrichterinnen-Gespann geleitet wurde, nahm dann sehr schnell einen Verlauf, der dem Heerdter Anhang so gar nicht gefallen konnte. Die Gäste legten los wie die Feuerwehr und gingen bereits in der 5. Min. durch Anja Juntermanns mit 0:1 in Führung. Davon ließen sich die Linkserinnen nur kurz beeindrucken bevor sie selbst zwei erfolgversprechende Angriffe starteten, die jedoch nicht zum Torerfolg führten. Stattdessen konnten sie sich in der 10. Min. bei Torfrau Sonja Metz bedanken, die mit einer Glanzparade – erst einmal - ein weiteres Tor für die Gäste verhindern konnte. Die nachfolgenden drei Ecken für Walbeck blieben ebenso folgenlos wie kurz darauf drei Torschüsse. Als die Gäste jedoch in der 14. Min. erneut eine Ecke zugesprochen bekamen war die CfR-Abwehr machtlos und der Ball landete durch den Nachschuss – wieder von Anja Juntermanns – zum 0:2 im Tornetz. Auch dieses zweite Gegentor verbuchten die Gastgeberinnen noch in der Kategorie „kann passieren, muss aber nicht“ und setzten ihre eigenen Angriffsbemühungen fort. Aber irgendwie war im Spiel der Platzdamen heute der Wurm drin. Kamen sie einmal in die Nähe des Walbecker Tors dann waren sie im Abschluss erfolglos. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld war es Lena Pasch, die Torschützenkönigin der Niederrheinliga, die allein vor Torfrau Sonja Metz auftauchte und den Ball in der 23. Min. zum 0:3 an ihr vorbei ins Tor schob. Während der Walbecker Jubel entsprechend laut ausfiel machte sich im Linkser Lager langsam die Erkenntnis breit, dass man sich von dem Gedanken im DFB-Pokal zu spielen wohl würde verabschieden müssen. Die Gastgeberinnen blieben weiterhin glücklos bei ihren Torschüssen und die Gäste legten in der 38. Min. mit einem 25m-Schuss von Lisanne Grusa das 0:4 nach. 8 Minuten später konnte Sonja Metz zwar einen Torschuss von der linken Seite abwehren, war aber gegen den Nachschuss von rechts durch Anja Juntermanns machtlos. Mit einem vor dem Spiel unvorstellbaren Halbzeitstand von 0:5 ging es in die Pause.
CfR-Trainerin brachte mit Elisa Wilson und Jasmin Mende zwei frische Kräfte, aber trotzdem kam in der 49. Min. Lena Pasch unter dem „Begleitschutz“ von 5 Heerdter Spielerinnen noch zu einem Lattentreffer und 5 Minuten später musste sich Sonja Metz ganz lang machen um mit einer Hand einen Torschuss abzuwehren. Danach erhielten endlich auch die Heerdterinnen den Lohn für den größeren Einsatz in der zweiten Halbzeit. Merima Bujak lief in der 59. Min. allein auf das Tor zu und versenkte den Ball zum 1:5-Anschluss-Treffer. Nur 3 Minuten später war es erneut Merima Bujak, die bei einem CfR-Konter mit einem 30m-Schuss das 2:5 erzielte. In der 65. Min. wäre beinahe ein weiteres Tor für die Walbecker Gäste gefallen, aber die Linkser Abwehr klärte auf der Torlinie. Obwohl die Gastgeberinnen noch einmal alle Kräfte mobilisierten gelang ihnen kein weiteres Tor. Im Gegenzug konnten sie sich bei Sonja Metz bedanken, dass auch die Gäste mit ihren Torschüssen erfolglos blieben, weil sie noch die eine oder andere Glanzparade zeigte.
Während nach dem Abpfiff der Jubel bei den Gästen keine Grenzen kannte, war die Enttäuschung bei den Linkserinnen entsprechend groß. Darüber konnte sie weder die silberne Medaille für den 2. Sieger noch der Scheck des Fußballverbandes hinwegtrösten.
CfR-Trainerin Melanie Strangulis befand nach dem Abpfiff, dass ihre Mannschaft in der ersten Halbzeit nicht stattgefunden hat und durch den 0:5-Rückstand die Hypothek für die zweite Halbzeit einfach zu groß gewesen war. Trotzdem hat das Team eine tolle Rückrunde in der Meisterschaft gespielt, die durch den Aufstieg in die Regionalliga gekrönt wurde.
Am Pfingstmontag um 14 Uhr bestreiten die CfR-Damen noch das Kreispokalfinale gegen Tusa 06 auf der Platzanlage von Sportring Eller. Beide Teams sind aber schon durch das Erreichen des Finales für den Niederrheinpokal 2017/2018 qualifiziert.

Für den CfR spielten:
Sonja Metz; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (46. Elisa Wilson), Sarah Bauer (46. Jasmin Mende), Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Kathrin Spengler, Merima Bujak, Jolina Niewiadomski, Jessica Dannehl, Antje Heitmann (66. Justine Rucinski)

1. CfR Damen steigen nach 2:0 Sieg in Klosterhardt in die Regionalliga auf

Auf Wunsch der Gastgeberinnen fand das letzte Meisterschaftsspiel der Linkserinnen bereits am Samstag statt, was durchaus im Interesse der CfR-Damen war, weil dann im Anschluss der dann hoffentlich endgültig sichere Aufstieg gefeiert werden konnte. Mit einem Bus fuhren die Mannschaft und ca. 20 Fans gemeinsam nach Oberhausen.
Eigentlich war den Heerdterinnen der Aufstieg auch vor dem Spiel schon nur noch theoretisch zu nehmen. Dazu hätten sie gegen Klosterhardt verlieren, Solingen seine beiden restlichen Spiele gewinnen und noch 20 Tore bei der Tordifferenz gutmachen müssen. Da man aber nicht bis zum nächsten Sonntag mit der Feier warten wollte war für heute mindestens ein Unentschieden das Ziel.
Die Linkserinnen drängten von Beginn an auf den Führungstreffer, doch die Platzdamen hielten dagegen. Nicht umsonst haben sie fast die gleiche Anzahl von Gegentreffern wie der CfR, hinken aber bei den erzielten Toren um fast 50 hinterher. Während die Gäste immer wieder Torfrau Laura Kunze im Oberhausener Tor prüften hatte CfR-Torhüterin Jacqueline Heindl deutlich weniger zu tun, weil die Abwehr die meisten Angriffe abfing oder der Ball deutlich am Tor vorbeiflog. Trotz zahlreicher Torchancen der Heerdterinnen wollte der Ball einfach nicht im RSV-Tor landen. Dies war zum Teil sicherlich einer gewissen Nervosität geschuldet, zum anderen Teil aber auch dem guten Stellungsspiel von Laura Kunze. In der 33. Spielminute fiel endlich das erlösende 0:1 durch einen 20m-Schuss von Merima Bujak nach Zuspiel von Sarah Bauer. Leider wirkte der Führungstreffer nicht als Weckruf bei den CfR-Damen sondern eher bei den Gastgeberinnen, die durch einige Freistöße und Ecken dem Tor von Jacqueline Heindl deutlich näher kamen. Mit der knappen Führung ging es in die Pause.
Für die 2. Halbzeit hatten sich die Gäste eigentlich eine rasche Steigerung der Torausbeute vorgenommen, aber es war wie verhext. In der 46. Min. wurde z. B. erst ein Torschuss von Jolina Niewiadomski von links abgewehrt, dann packte die Torfrau bei Merima Bujaks Schuss von rechts eine Glanzparade aus. Nach 55 Minuten landete Jolina Niewiadomski einen Pfostentreffer und als sie in der 59. Min. das Tor traf wollte der Schiedsrichter ein Abseits gesehen haben. In den nächsten 20 Minuten kamen die Gastgeberinnen einem Ausgleichstreffer etwas näher, während die Heerdterinnen einige Male von weiteren Abseitspfiffen des Schiedsrichters gestoppt wurden. In der 74. Min. machte dann erneut Merima Bujak mit dem 0:2 alles klar. Jolina Niewiadomski hatte den Ball im Strafraum quergelegt und Merima Bujak schob ihn an der Torfrau vorbei ins Netz. Die mitgereisten Fans begannen langsam mit der Öffnung der Sektflaschen, doch die CfR-Damen versuchten weiter – leider vergeblich - noch Tore zu schießen.
Als endlich der Schlusspfiff ertönte gab es kein Halten mehr. Als Erste konnte Trainerin Melanie Strangulis einer Sektdusche nicht entkommen, am Ende waren auch die meisten Spielerinnen klatschnass.
Immerhin konnte Melanie Strangulis trotzdem noch feststellen, dass sie wahnsinnig stolz auf ihre Mannschaft ist und auf dass, was sie in der Rückrunde geleistet hat.
Die Rückkehr im Bus verlief feuchtfröhlich und es wurde die ganze Nacht weitergefeiert.

Für den CfR spielten:
Jacqueline Heindl; Sarah Linker, Verena Bellinghoven (84. Jessica Dannehl), Elisa Wilson (82. Justine Rucinski), Linn-Karen Fischer, Chantal Huppertz, Jolina Niewiadomski (87. Manel Miled), Kathrin Spengler, Merima Bujak, Sarah Bauer, Antje Heitmann